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Nachrichten,Religiöse Erziehung,Soziales Engagement,Termine Schülerinnen und Schüler feiern einen Gottesdienst im Knast Weihnachten im Gefängnis
Wenn da einer sagt, es gäbe nichts mehr zu erleben, dann hat er nicht Recht! Wenn da einer sagt, es gäbe für ihn nichts zu erleben, dann macht er sich was vor. Oder eben nichts.Pastor Müller aus Essen erzählte in seiner Predigt von den guten Erfahrungen, die man macht und machen kann, wenn man sich auf die persönlichen Beziehungen einlässt, die im ganz normalen Alltag auf uns zukommen. Und das genau ist der Grund (einer der Gründe), weswegen schon fast seit zwanzig Jahren immer wieder einige Schüler und Ehemalige unserer Schule sich aufmachen, den Weihnachtsgottesdienst im Gefängnis am Heiligen Abend mitzugestalten. Dort singen wir weihnachtliche Lieder, spielen instrumental, diesmal mit Querflöten und Klavier, und gestalten so den Gottesdienst für die etwa 50 bis 70 Gefangenen, die auch über Weihnachten allein sind und deshalb gerne die Abwechslung des Gottesdienstes wahrnehmen. Und dieses Mal spürte ich viel von dem Interesse an Beziehung, das sich in der Aufmerksamkeit der Gefangenen spiegelte. Das geht mir nahe. Und als wäre es wirklich Weihnachten: Der Gottesdienst im Gefängnis ist Weihnachten, der Anfang von Weihnachten, eine besondere Weise für uns, das Weihnachtsfest zu beginnen. In diesem Jahr waren es wegen des „Schneetreibens“ nur 15 Teilnehmende. Im nächsten Jahr könnten es wieder viel mehr werden, wenn du vielleicht auch mitmachst? Wolfgang Rescheleit Autor: W. Rescheleit, bearbeitet durch Redaktion / LW / BE Erstellt am Jan 8th, 2011 Kategorie: Nachrichten, Religiöse Erziehung, Soziales Engagement, Termine Schlagwörter: Gefängnis, Gottesdienst, religion, Soziales Engagement
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