Unterstufe

Der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium

Neuen Schülerinnen und Schülern der Klasse 5 soll auf verschiedene Weise der Übergang ins Gymnasium erleichtert werden:

  • Schon vor ihrer Einschulung werden sie zu einem Kennenlern-Nachmittag in die Schule eingeladen, an dem die Kinder untereinander und mit Lehrerinnen undLehrern unserer Schule erste Kontakte herstellen können.
    Eine Rallye im Schulgelände und im Schulgebäude soll den Kindern helfen, sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden.
  • Bei Klassenzusammenstellungen werden die Kinder nach Möglichkeit so eingeteilt, dass Schülerinnen und Schüler aus denselben Grundschulen auch im Gymnasium in einer Klasse zusammenbleiben können, sofern die Eltern nichts anderes wünschen.
  • Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer werden mit möglichst vielen Stunden in ihren Klassen eingesetzt, um so die Entstehung eines intensiven Vertrauensverhältnisses zu fördern.

Kooperation mit unterschiedlichen Grundschulen

Die Lehrer der BMS treffen sich regelmäßig mit den Grundschullehrern der Schulen, die Schüler nach der vierten Klasse an die BMS abgeben. Die Lehrer der BMS hospitieren in den Grundschulen, umgekehrt nehmen die Lehrer der Grundschulen an Konferenzen der Klassen der Orientierungsstufe teil. Auf diese Weise kann einmal erstrebt werden, einzelnen Kindern individuell mehr gerecht werden zu können. Zugleich kann so der Unterricht in den ersten Klassen der Marienschule besser an den unterrichtlichen Erfahrungen anknüpfen, die die Schüler zuvor auf der Grundschule gemacht haben. Umgekehrt können die Grundschullehrer mehr berücksichtigen, welche Anforderungen ihre Schüler in den unteren Klassen des Gymnasiums zu erwarten haben.

Gegenseitige Beratung von Eltern und Lehrern

Insbesondere während der Zeit der Orientierungsstufe wird gegenseitige Beratung von Eltern und Schülern wichtig genommen. Die Lernentwicklung der Kinder soll sensibel von beiden Seiten beobachtet und unterstützt werden.
Sollten Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten beim Bewältigen der gymnasialen Anforderungen zeigen, kann frühzeitig aufgrund der gemeinsamen Beratung von Eltern und Lehrern überlegt werden, wie solchen Schwierigkeiten begegnet werden kann. Sollte sich für ein Kind ein Wechsel der Schulform als sinnvoll erweisen, so kann dieser Wechsel gemeinsam bedacht, vorbereitet und organisiert werden.

Freiarbeit

„Freiarbeit“ ist ein reguläres Unterrichtsfach, das in jeweils einer Klasse im 5. und 6. Schuljahr mit 3 Wochenstunden erteilt wird, in der Regel durch die Klassenlehrerin oder den Klassenlehrer.
Den Kindern wird aus fast allen Fächern der Orientierungsstufe anregendes Lern- und Übungsmaterial zur selbstständigen Bearbeitung angeboten. Die Schüler erarbeiten sich dabei sowohl unterrichtsbegleitende als auch über den Unterricht hinausgehende Themen.
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Lese- und Rechtschreibförderung

Lese-Rechtschreibschwäche ist eine Teilleistungsschwäche, die nichts mit (fehlender) Intelligenz zu tun hat; sie kann aber, gerade auch bei begabten Kindern, durch die ständigen Misserfolge zu einem Verlust des Selbstvertrauens und der Lernfreude und damit zu schulischem Versagen in mehr oder weniger großem Ausmaß führen. Deshalb ist es wichtig, dass die weiterführenden Schulen und natürlich auch die Gymnasien diese Kinder in besonderer Weise fördern.
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Klassenfahrt der 6. Klassen

Die Klassen der Jahrgangsstufe 6 unternehmen eine dreitägige Fahrt in eine Jugendherberge. Die Schülerinnen und Schüler, die sich dann schon ein Jahr kennen, sollen auf diese Weise ihre Gemeinschaft festigen und soziales Miteinander unabhängig von unterrichtlichen Anforderungen erleben können.

Zudem findet jährlich (für die 5. Klassen zweimal pro Jahr) ein Wandertag statt.

   
 

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