Suchtprävention an der BMS
Suchtprävention wird in der BMS sehr ernst genommen. Die Lehrerinnen und Lehrer der BMS gehen von einem weiten Begriff von Sucht aus. Sucht im Verständnis des Kollegiums meint nicht nur Drogensucht, sondern schließt die vielfältig möglichen anderen Süchte von Menschen mit ein.
Suchtverhalten kann viele Ursachen haben. Auch problematische Erfahrungen innerhalb des schulischen Alltages können junge wie ältere Menschen in die Sucht führen. Die Marienschule verfolgt ein Konzept der Suchtprävention, das aus diesem weiten Verständnis von Sucht folgt.
Insofern soll sich Suchtprävention keineswegs primär darauf beschränken, über Suchtmittel und ihre Gefahren möglichst kompetent aufzuklären. Vielmehr strebt die Schule an, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeit zu stärken und zu ermutigen, als individuelle Person eigene Wege auch gegen vielfältige Einflüsse gehen zu wollen und zu können. Diese Aufgabe ist komplex und fordert von allen Lehrerinnen und Lehrern der Schule besondere Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Die Lehrerinnen und Lehrer der BMS sind bereit, im Sinne dieser Aufgabe kontinuierlich selbst weiter zu lernen.
Fortbildungen zur Problematik / Gespräche mit Drogenberatern
Das gesamte Lehrerkollegium hat an ganztätigen Fortbildungsveranstaltungen zur Suchtthematik teilgenommen. Auf diesen Fortbildungen stand der Aspekt der Förderung der Persönlichkeit der Schüler/Innen im Vordergrund. Praktische Übungen standen auf diesen Fortbildungen im Mittelpunkt der Arbeit.
Gruppen von Kolleginnen und Kollegen besuchen regelmäßig Fortbildungen zur Problematik im direkten oder auch indirekten Sinne. Zwei Lehrer der Schule sind in besonderer Weise mit der Aufgabe der Drogenprävention betraut. Sie stellen Ideen und Konzepte auf Konferenzen vor, sie initiieren Projekte und Begegnungen und stehen kontinuierlich für Gespräche und Aufklärungsarbeit allen Mitgliedern der Schulgemeinde zur Verfügung.
Direkte Initiativen
Das Thema Sucht findet Berücksichtigung in verschiedenen Jahrgängen in unterschiedlichen Fächern. Die Schüler werden ausführlich über Suchtgefahren oder auch Entstehungsbedingungen von Sucht aufgeklärt (Biologie-, Religions-, Deutsch, Pädagogik-Unterricht).
In der achten Klasse wird regelmäßig gemeinsam mit der Polizei Möchengladbach eine größere Informationsveranstaltung zum Thema Sucht organisiert.
Indirekte Initiativen
Das Kollegium der BMS ist davon überzeugt, dass die vielfältigen außerunterichtlichen Handlungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler mit dazu beitragen, Drogensucht zu vermindern. Insbesondere solche Aktivitäten, die den Schülerinnen und Schülern immer auch Selbstdisziplin und Konsequenz abverlangen – wie z.B. das Engagement in musischen Gruppen – können mit zu einer Persönlichkeitsbildung beitragen, die Drogensucht mit vermeiden helfen kann.
In diesem Sinne ist es wichtig, die vielfältigen außerunterrichtlichen und teilweise auch unterrichtlichen Aktivitäten der Schule auch unter dem besonderen Aspekt der Persönlichkeitsbildung zu betrachten und zu bewerten.
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