Bischöfliche Marienschule Mönchengladbach

6a besucht „Die Schneekönigin“

  • | AMP-Vers. | Desktop-Vers.
  • Besuch der Deutschen Oper am Rhein

    Workshop

    Am Mittwoch, den 5. Dezember 2018 hatten wir im Musikunterricht Besuch von Frau Verrieth, einer Opernpädagogin der Oper am Rhein. Sie stellte uns die Oper vor, da wir uns am nächsten Tag das Stück „Die Schneekönigin“ ansehen wollten.

    Zuerst wärmten wir uns auf, indem wir ein paar Übungen machten. Bei der ersten Übung sollten wir uns vorstellen, dass wir an einem ganz kalten Wintertag aufwachen und überlegen, was wir anziehen könnten, z.B.: Schal, Mütze oder Handschuhe, und anschließend sangen wir unsere Namen.

    Nach den Aufwärmübungen lernten wir die Oper kennen, in der es um ein Mädchen namens Gerda und einen Jungen namens Kay ging. Die beiden waren Freunde und wohnten nah beieinander. Eines Tages kam die Schneekönigin und entführte Kay. Wir schlüpften in die Rolle als Schneekönigin oder als Oma von Gerda. Nach der großen Pause übten wir im Forum auf der Bühne das Stück ein. Frau Verrieth las das Stück vor und immer wenn sie „Wusch“ sagte, wechselten die Schauspieler. So kam jeder genau einmal dran. Danach freuten wir uns gleich doppelt auf unseren Opernbesuch.

    Opernbesuch

    Nach dem Gottesdienst gingen wir gemeinsam zur Schule. Frau Bommes und Frau Sporken, unsere Chef-Spommis, holten uns am Ende der Deutschstunde ab, und wir fuhren mit dem Bus zum Mönchengladbacher Hauptbahnhof und von dort aus mit der S-Bahn nach Düsseldorf. Von hier aus kann man die meisten U-Bahn-Linien der Stadt nutzen. Für uns kam das sehr gelegen. Innerhalb weniger Minuten brachte uns die U-Bahn zur Station Heinrich-Heine-Allee. Jetzt noch ein paar Schritte an der frischen Luft und schon waren wir an unserem Ziel: die Deutschen Oper am Rhein

    Dann betraten wir die Welt der Oper. Die Oper war mit rotem Teppich ausgelegt und die Garderoben sahen aus wie kleine goldene Ständer. Es gab auch große Spiegel, zwei Sitzecken und runde Treppen mit schnörkeligem Geländer. Auf Plakaten konnte man die Kostüme der Weihnachtsoper sehen. Alle Leute waren sehr schick angezogen.

    Der Opernsaal war riesig. Wir saßen oben in der zweiten Reihe auf bequemen, roten Sesseln. Von hier aus konnten wir die Bühne und den Orchestergraben wunderbar sehen.

    Die Oper begann. Die meisten Kostüme waren wie aus einer anderen Zeit und sehr schön. Die Schneekönigin sah sehr modern aus. Ihr Kleid war an jedem Fleck mit Strass besetzt. Insgesamt waren die Kostüme und die Frisuren sehr aufwendig.

    Die Tonlage des Gesangs war so hoch, dass man den Text trotz der deutschen Sprache nicht gut verstehen konnte. Da scheinbar nicht nur wir diese Schwierigkeiten hatten, wurde der Text über der Bühne eingeblendet. Zusätzlich wurden mit 3D Effekten Schneeflocken und Flugszenen auf die Bühne gezaubert. Einmal wurde ein Bett einfach zu einer Kutsche umgedreht.

    Die Oper war sehr interessant und mit Hilfe der Vorbereitungen durch den Workshop konnten wir die Handlung der Oper und auch viele Tricks nachvollziehen. Manchmal war es auch sehr witzig, als beispielsweise die Räuberstochter zu Gerda sagt: „Schlaf bei mir, die Flöhe kratzen schon, ich teile sie gerne mit dir“. Oder auch als die Oma von Gerda und Kay als dicke Lappländerin eine zweite Rolle übernahm.

    Nach zwei Stunden haben wir wieder unsere Jacken an der Garderobe abgeholt und haben uns auf den Rückweg gemacht. Die Rückfahrt verlief insgesamt sehr ruhiger. Alle Schüler waren sehr müde und es wurde wenig geredet. Ehrlich gesagt, einige von uns waren sogar schon in der Oper eingeschlafen

    Als wir in Mönchengladbach angekommen waren, verabschiedeten wir uns voneinander.

    Von Mirja, Marlene und Cathleen (Klasse 6a)