Abschlussprojekt „Sweet Caroline“ der Landesmusikakademie NRW

Von Luis S.

Am Ende des letzten Jahres kam Frau Schulte-Lippern auf mich zu und fragte, ob ich nicht Lust hätte, an der Musik-Mentoren-Schulung der Landesmusikakademie in Heek teilzunehmen.

Zuerst war ich ein wenig skeptisch, da ich davon noch nie gehört hatte; doch ich gab mir einen Ruck und dachte mir, dass ich nichts zu verlieren hätte. Als ich dann bei der ersten Phase dort ankam war ich überrascht, so viele junge Leute kennenzulernen, die auch viel Spaß am Musizieren hatten. Ebenfalls war ich sehr erstaunt darüber, wie entgegenkommend auch die Dozenten dort waren.

Meiner Meinung nach war es einer der besten Entscheidungen meines Lebens an dieser Schulung teilzunehmen. Ich habe viele super freundliche Leute kennengelernt, hatte enorm viel Spaß, konnte viel Musik machen und habe dazu auch noch sehr viel gelernt: von Harmonielehre über Ensembleleitung bis hin zur Videoproduktion.

Zum Ablauf:

Egal ob bei der ersten Phase oder bei der leider letzten und sechsten Phase in der LMA (Landesmusikakademie); man kam an und hat sich direkt wohl gefühlt. Zum sogenannten „Warm-up“ wurden oft Rhythmus-Spiele oder Gesangsübungen durchgeführt. Im weiteren Verlauf haben wir Gehörbildung am Klavier mit Harmonielehre verbunden, durften eigene Musikstücke (mit und ohne Instrumente) einüben, lernten etwas über Musik-/Videoproduktion und uns wurde beigebracht, wie man dirigiert.

Jede der sechs Phasen startete freitags direkt nach der Schule und dauerte bis Sonntagmittag an. Am Samstagabend gab es immer eine „Open-Stage“, in der wir uns gegenseitig unsere Ergebnisse präsentierten oder einfach gemeinsam Musik machten.

Die dritte und vierte Phase der Fortbildung mussten leider auf Grund der Covid-19 Pandemie online stattfinden. Man hatte nicht mehr so stark das Gefühl des Zusammenseins, dennoch haben wir auch dabei viel gelernt.

Am Ende der Schulung sollten wir selbstständig ein Abschlussprojekt gestalten und vorführen. Ich hatte mir vorgenommen das Lied „Sweet Caroline“ zu covern und ein passendes Musikvideo dazu zu produzieren. Also habe ich mich mit ein paar musikalischen Freunden und Familienangehörigen getroffen, um das Lied aufzunehmen und das Video zu drehen. Das Endergebnis ist eine Mischung aus „Studioaufnahmen“, also Aufnahmen, in denen zu sehen ist, wie die einzelnen Musiker ihre jeweilige Stimme einspielen und Alltagssituationen, in denen die Protagonisten ein Treffen veranstalten. Die Hauptaussage des Videos ist, dass man trotz Corona seine sozialen Kontakte auf Distanz weiterhin aufrechterhält, und dass man sich auf die Zeit nach Corona freut.

Abschließend betrachtet ist die Musik-Mentoren-Schulung eine fantastische Einrichtung für die Entwicklung junger Musiker.

Hier nun mein Abschlussprojekt SWEET CAROLINE:

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