Blättern im Album der Marienschule

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Die Bischöfliche Marienschule feierte Namenstag (Patrozinium) und viele Gratulanten kamen…
Nach einem Festgottesdienst im Münster versammelte sich am 8. Dezember die Schulgemeinde im Forum der Schule, wo Wolfgang Wollenweber die Geschichte der Marienschule seit ihren Anfängen im Jahr 1830 lebendig werden ließ.
Unterstützt wurde er dabei von einer reich bebilderten PowerPointpräsentation, die Gero Embser, Schüler der Q1, mit viel Liebe zum Detail erstellt hatte.
Maria PispersGanz still wurde es im Forum, als ein Interview mit einer der ältesten noch lebenden Marienschülerinnen eingespielt wurde. Frau Maria Pispers erzählte darin von ihrer Schulzeit an der Marienschule in den Jahren 1926 – 1930.
Die Geschichte der Marienschule in den 60er und 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erläuterte Wolfgang Wollenweber nicht nur mit Wort und Bild, sondern begrüßte dazu auch die RTL-Fernsehmoderatorin Ulrike von der Groeben, die 1975 ihr Abitur an der Marienschule bekommen hatte.
Ulrike von der Groeben erzählte einige Anekdoten aus ihrer Schulzeit, so auch die einer erfolgreichen Protestaktion gegen das damalige Hot-Pants-Verbot an der Schule, zu dem sie als Klassensprecherin ihre Mitschülerinnen motiviert hatte.
Einfluss auf ihren beruflichen Werdegang hatte die Marienschule auch, so war der Deutsch- und Geschichtsunterricht bei Lehrer Ulrich Völlmecke entscheidend für ihre spätere Wahl dieser Studienfächer.
Neben Schulleiterin Angela Göbel trugen auch die letzten beiden Schulleiter der Marienschule, Rudolf Sprothen und Wilhelm Oberdörster, einige Erinnerungen an die Schule bei, die ehemalige Schulleiterin, Schwester Rita, richtete per Videoeinspieler einige Grußworte an die Schulgemeinde.
Als weiteren prominenten Gast begrüßte Wolfgang Wollenweber den FIFA-Linienrichter und Kriminaloberkommissar Mark Borsch, der 1997 sein Abiturzeugnis in der Marienschule überreicht bekommen hatte.
Mark Borsch berichtete über einige seiner internationalen Einsätze, so z.B. bei den Olympischen Sommerspielen in London und bei der letzten Fußballweltmeisterschaft in Brasilien, und verschwieg dann auch nicht die Anekdote, als er als junger Polizist bei einer Verkehrskontrolle am Bunten Garten seinem ehemaligen Schulleiter Rudolf Sprothen ein Knöllchen verpassen musste.
Zur Geschichte der Marienschule gehört seit 2003 auch die Unterstützung eines Schulprojekts im Senegal, das vom stellvertretendem Schulleiter Johann Konder vorgestellt wurde und das im Januar 2015 eine erneute Spende in Höhe von € 5000 erhalten wird, Geld, das von den Schülerinnen und Schülern der Marienschule gesammelt wurde.
Von so viel sozialem Engagement beeindruckt versprach Mark Borsch spontan, der Geldspende eine Sachspende in Form eines Trikotsatzes hinzuzufügen.