Corona-Tests an der Marienschule

Liebe Eltern,

im Folgenden möchte ich Ihnen einige Informationen bezüglich der Schnelltests zukommen lassen, die uns heute aus dem Ministerium erreichten.

Vorab sei gesagt, dass die Schnelltests ab morgen an die Schulen ausgeliefert werden sollen und dann erst endgültig über die Organisation entschieden werden kann.

Uns liegen noch keine Tests vor und wir werden erst mit Vorlauf starten. Geplant ist ein Durchlauf vor den Osterferien.

Wir werden die genaue Vorgehensweise sorgfältig planen und vorbereiten. Dabei werden Aspekte wie Hygienekonzept, Datenschutz und auch pädagogische Überlegungen (Umgang mit Ergebnissen etc.) eine wichtige Rolle spielen. Über Zeitpunkt und Vorgehen werden Sie gesondert informiert.

Hier finden Sie die die wichtigsten Informationen aus der Mail des Ministeriums:

  • Schnelltests

    Sogenannte PoC-Schnelltests können innerhalb von gut 15 bis 30 Minuten Aufschluss darüber geben, ob eine Person zum Zeitpunkt der Testung infektiös ist. Insbesondere Personen mit hoher Viruslast können somit identifiziert werden. Bei den vom Land beschafften Tests handelt es sich um Selbsttests, d.h. um Tests zur Eigenanwendung. Bis zum Beginn der Osterferien werden ausschließlich Selbsttests der Firma Roche an die Schulen geliefert. Eine Kurzanleitung des Selbsttests finden Sie auf der Übersichtsseite im Bildungsportal: https://www.schulministerium.nrw/selbsttests

  • Zeitplanung

    Grundsätzlich entscheiden die Schulen nach ihren Gegebenheiten über Zeitpunkt und Organisation der Testungen. Den Schulen verbleibt somit nach der Anlieferung der Tests eine Vorlaufzeit zur Planung und Vorbereitung der Selbsttestungen. Sie müssen nur sicherstellen, dass vor Beginn der Osterferien eine Testung durchgeführt wird.

  • Schnelltests als Teil der Schutzstrategie

    Die Durchführung der Testungen erübrigt in keinem Fall die Einhaltung der Vorgaben für Hygiene und den Infektionsschutz in Schulen, die zwischen den Ministerien für Schule und Bildung sowie für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit den Kommunalen Spitzenverbänden und der Unfallkasse NRW abgestimmt wurden und seitdem stets aktualisiert werden. Zudem sind die Vorgaben insbesondere der Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) weiterhin in vollem Umfang zu beachten. Erst das Zusammenwirken von Testung und Einhaltung der Vorgaben für die Hygiene und den Infektionsschutz bietet ein hohes Maß an Gesundheitsschutz in der Schule.

  • Weiterhin gilt...

    Symptomatische Personen sollen gar nicht erst in die Schule kommen. Wenn Erkrankte (oder deren Eltern) den Verdacht haben, dass eine COVID-19-Erkrankung vorliegen könnte, müssen diese Schüler*innen zu Hause bleiben; die Eltern oder die volljährigen Schüler*innen müssen Kontakt mit der Hausärztin/dem Hausarzt bzw. der Kinderärztin/dem Kinderarzt aufnehmen.

  • Kurzanleitung zum Selbsttest

    Eine genaue Interpretation eines Ergebnisses finden Sie in der Kurzanleitung des Selbsttests im Bildungsportal: https://www.schulministerium.nrw/selbsttests

  • Umgang mit positiven Testergebnissen (I)

    Ein positives Ergebnis eines Selbsttests ist noch kein positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung, stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall dar. Die betroffene Person muss unverzüglich und in altersgerechter Weise unter Einhaltung der allgemeinen Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen isoliert werden.

  • Umgang mit positiven Testergebnissen (II)

    Ein positives Testergebnis begründet den Verdacht eines Vorfalls im Sinne des § 54 Abs. 4 SchulG; das weitere Vorgehen richtet sich daran aus. Wichtig ist die sofortige Dokumentation, da sich der Test-Kit nach einer gewissen Zeit verfärbt und wertlos wird. Er kann dann auch gefahrlos entsorgt werden.

  • Umgang mit positiven Testergebnissen (III)

    Die Schulleitung informiert die Eltern bzw. Ausbildungsbetriebe oder sozialpädagogischen Einrichtungen und entscheidet, ob die Schülerin oder der Schüler nach Hause geschickt wird oder aus der Schule abgeholt werden muss. Eine Nutzung des ÖPNV für die Heimfahrt sollte unbedingt vermieden werden. Kann eine sofortige Abholung durch die Eltern nicht gewährleistet werden, muss ein vorübergehender geschützter Aufenthalt in der Schule sichergestellt werden.

  • Teilnahme an den Schnelltests

    Mit den Testungen wollen wir neben den schon lange geltenden Verhaltensregeln und den nun aufwachsenden Impfungen ein weiteres Schutzinstrument aufbauen. Damit dies seine Wirkung entfalten kann, sollten die Testungen möglichst flächendeckend bzw. bei allen Schüler*innenn in der Schule durchgeführt werden. Gleichwohl: Die Testung ist freiwillig. Bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres können die Eltern Widerspruch gegen die Teilnahme ihres Kindes an der Testung erheben. Bei einem Widerspruchsverfahren müssen nur die Eltern aktiv werden, die tatsächliche Einwände gegen den Test haben.
    Ein Muster für eine Widerspruchserklärung finden Sie auf der Übersichtsseite im Bildungsportal: https://www.schulministerium.nrw/selbsttests

Ich möchte Sie bitten, im Falle des Widerspruchs oben genanntes Formular zu nutzen. Sie können das Formular durch Ihr Kind bei der Klassenleitung / Jahrgangsstufenleitung abgeben lassen, oder an sekretariat@marienschule.de schicken. Bitte achten Sie auf vollständige und korrekte Angaben.

Wir werden Sie zeitnah über die genaue Vorgehensweise informieren und hoffen an dieser Stelle auf Ihr Verständnis, Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung, dass unsere Schule zu einem sicheren Ort für uns alle wird.

Ihre

Birgit Janßen

Ansprechpartnerin

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