Corona-Virus: Informationen zu aktuellen Entwicklungen

Corona-Virus: Informationen zu aktuellen Entwicklungen

Update 18.06.2020: Letzter Schultag und Zeugnisausgabe

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

ein mehr als ereignisreiches Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen. Am 26. Juni 2020 ist der letzte Schultag vor den Sommerferien. Wir möchten die Zeugnisse nach folgendem Plan ausgeben:

  • 8:00 Uhr Zeugnisausgabe Gruppe A und danach Vorstellung unseres neuen Schulseelsorgers Herrn Londo auf dem Schulhof Marienburgerstrasse
  • 9:30 Uhr Zeugnisausgabe Gruppe B und danach Vorstellung unseres neuen Schulseelsorgers Herrn Londo auf dem Schulhof Marienburgerstrasse

Sobald uns genaue Informationen zum Schuljahresbeginn und Unterricht im Schuljahr 2020/21 vorliegen, werden wir euch und Sie auf der Homepage und mit dem Newsletter informieren.

Wir wünschen allen schon jetzt eine erholsame Sommerzeit und bleibt / bleiben Sie alle gesund!

Update 13.05.2020: Wiederbeginn des Unterrichts für alle

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler der Stufen 5-EF!

A) Jahrgangsstufe EF

Der Unterricht für die EF beginnt am Freitag, dem 15. Mai 2020. Der Stundenplan und die Gruppeneinteilung sind auf der Lernplattform veröffentlicht.

Wir beginnen mit einer Sicherheitsbelehrung im Forum:

Freitag (Gruppe A) und Montag (Gruppe B)

  • 8.00 Uhr: CH (VB), KU (RC)
  • 8.25 Uhr: MU (BR), PH (HH)
  • 8.45 Uhr: Schülerinnen und Schüler, die in der ersten Stunde keinen Unterricht hatten.

Jahrgangsstufen 5 bis 9

Für die Stufen 5 bis 9 beginnen wir an unterschiedlichen Tagen mit der Wiederöffnung, da unser Abiturverfahren noch nicht abgeschlossen ist, wir unsere Kapazitäten im Gebäude nur langsam erhöhen können und ständig überprüfen müssen. So können wir sehen, ob unsere getroffenen Entscheidungen für alle zu verantworten sind oder gegebenenfalls sogar wieder zurückgenommen werden müssen.

Das dient in erster Linie natürlich dem Schutze aller am Schulleben Beteiligten. Ich weise auch hier noch einmal ausdrücklich auf die unbedingte Einhaltung unseres Verhaltenskodex hin.

Aufgrund zahlreicher einzuhaltender Hygienevorschriften kann der Unterricht in den kommenden Wochen nicht in gewohnter Form organisiert werden. Durch die Verkleinerung der Klassenstärken ist ein Unterricht nicht mehr gebunden an Wochentage, da beide Gruppen an den aufeinanderfolgenden Tagen den gleichen Unterricht erhalten. Beide Tage sind ausgewiesen als ein Plantag.

Beginn für die Jahrgangsstufe 9 (Plantag 4):

  • 19. Mai Gruppe A
  • 20. Mai Gruppe B

Beginn für die Jahrgangsstufen 5 und 6 (Plantag 5) :

  • 25. Mai Gruppe A
  • 26. Mai Gruppe B

Beginn für die Jahrgangsstufen 7 und 8 (Plantag 1):

  • 27. Mai Gruppe A
  • 03. Juni Gruppe B

Vorgehensweise

Und nun zu euch, liebe Schülerinnen und Schüler! So findet ihr euch zurecht:

Auf der Lernplattform findet ihr in der Klassengruppe einen neuen Ordner „Unterrichtsorganisation“. Hier befindet sich eine tabellarische Übersicht „Einteilung“, der ihr entnehmt, welcher Gruppe (A oder B) ihr zugewiesen seid. Diese Zuordnungen sind aus organisatorischen Gründen zwingend und daher nicht diskutierbar!

Dem ebenfalls in diesem Ordner beigefügten „Unterrichtsplan“ entnehmt ihr dann bitte, wie der individuelle Stundenplan in den kommenden Wochen bis zu den Sommerferien aussehen wird.

Erklärung der im Stundenplan verwendeten Abkürzungen:

  • Le: Lehrer(in)
  • RA: Raum für Gruppe A
  • RB: Raum für Gruppe B
  • A: Größe der Gruppe A
  • B: Größe der Gruppe B

Folgende Hinweise zum Unterricht:

  • Alle Klassen werden geteilt (Gruppen A und B).
  • Ein Beispiel für einen Plantag, an dem wieder alle hier in der Marienschule sind: Gruppe A erhält den Unterricht des Plantages 1 z.B. am Mittwoch, dem 27.05., in den aufgeführten Fächern. Gruppe B hat an diesem Kalendertag keinen Präsenzunterricht.
  • Gruppe B absolviert ihren Unterricht im Plantag 1 am darauf folgenden Unterrichtstag (hier: Mittwoch, 03. 06.), während für Gruppe A an diesem Kalendertag kein Präsenzunterricht stattfindet.
  • Plantag 2 wird nach dem gleichen Schema (Gruppen A und B) am Donnerstag, dem 04.06..bzw. am Freitag, dem 05.06. unterrichtet.
  • Bitte beachtet, dass euer erster Schultag nicht unbedingt Plantag 1 ist. Die Termine der Plantage stehen auch unter dem Stundenplan.
  • Im Stundenplan konnten nicht alle Stunden aufgefangen werden und an manchen Plantagen endet der Unterricht früher, oder beginnt später. Teilweise findet euer Unterricht auch bei anderen Fachkolleginnen und Fachkollegen statt.
  • Der Unterricht endet spätestens um 13.10 Uhr. Der Nachmittagsunterricht findet nicht statt. Wir bitten euch auch darum, direkt nach Hause zu gehen.

Ich weise darauf hin, dass ihr alle in der ersten Stunde des Wiederbeginns eine verbindliche und strikt einzuhaltende Infektionsschutzbelehrung erhaltet.

Bitte achtet beim Ankommen, beim Verlassen des Schulgebäudes und in den Pausen unbedingt auf das Einhalten des Mindestabstandes und das Tragen der Schutzmaske, sobald ihr euren eigenen Platz verlasst.

Im Ordner „Unterrichtsorganisation“ findet ihr aus Gründen des Infektionsschutzes auch einen unbedingt an allen Unterrichtstagen einzuhaltenden Sitzplan.

Klassenarbeiten sind für die Sekundarstufe I nicht mehr vorgesehen. Alles Weitere besprechen die Fachlehrerinnen und Fachlehrer mit euch.

Wir freuen uns wirklich sehr auf euch!

Liebe Grüße, Ihre / eure

Birgit Janßen

Update 08.05.2020: Aktuelle Planungen bis zum Sommer

Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler!

Nachdem wir in den letzten Wochen mit den Q2-Schülerinnen und Schülern die Abiturvorbereitungen vervollständigen konnten, freuen wir uns nun sehr darauf, nach und nach den Unterricht mit Ihren Kindern im Schulgebäude wieder aufzunehmen. Das Lernen auf Distanz ist zwar aus unserer Sicht weitestgehend gut verlaufen, aber kein Ersatz für den Präsenzunterricht im Schulgebäude. Diesem Brief können Sie den Ablauf der ersten Tage und unsere Planungen für die nächsten Wochen entnehmen. Weitere Detailinformationen werden in der nächsten Woche folgen.

Ab Montag, dem 11. Mai 2020 findet der Unterricht für die Q1 wieder statt. In der darauf folgenden Woche werden wir weitere Lerngruppen (EF, SI) schrittweise zurück in den Unterricht holen. Das Lernen auf Distanz ist damit für diese Schülerinnen und Schüler zunächst einmal weitgehend beendet. Kurse von Kolleginnen und Kollegen, die nicht unterrichten dürfen, finden weiter online statt.

Die Q1 findet die genauen Informationen zum ersten Schultag (11. Mai 2020) auf der Lernplattform. An dieser Stelle möchten wir Sie vorab informieren, dass Hospitanten aus der Q1 in diesem Jahr nicht zu den Abiturprüfungen zugelassen sind.

Für den Präsenzunterricht an der Bischöflichen Marienschule Mönchengladbach gilt grundsätzlich folgendes Konzept:

Die Klassen und Jahrgangsstufen werden in zwei Gruppen (Teilgruppe A und Teilgruppe B) aufgeteilt. Aufgrund unterschiedlich großer Räume, werden diese Teilgruppen nicht immer die gleiche Größe haben. Der Wechsel von Schülerinnen und Schülern zwischen den beiden Teilgruppen ist aus Gründen des Infektionsschutzes, aber auch aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Der Unterricht laut Stundenplan wird auf zwei aufeinanderfolgende Wochentage aufgeteilt, so dass am ersten Tag die Teilgruppe A und am zweiten Tag die Teilgruppe B den selben Unterricht haben. Auch die Räume werden den verschiedenen Teilgruppen nach Größe von uns zugewiesen. Wir planen also für jeden Schüler und jede Schülerin den Unterricht im täglichen Wechsel, so dass Ihre Kinder an jedem zweiten Tag mit Hausaufgaben zu Hause arbeiten müssen.

Der Präsenzunterricht unterliegt strengen Hygienevorschriften, deshalb wird es viele verbindliche Regelungen geben, an die sich alle halten müssen und die die Planung und Umsetzung erschweren.

Alle Gruppen, die mit dem Unterricht beginnen, werden am ersten Tag eine zentrale Belehrung zu Hygiene und Verhaltensmaßnahmen erhalten. Wir bitten Sie aber dringend um Ihre Mithilfe. Bitte besprechen Sie mit Ihren Kindern die Hygienevorschriften (vor allem: 1,50 m Abstand auch mit Mund-Nasen-Bedeckung).

Um den Infektionsschutz möglichst umfangreich zu gewährleisten, sollen folgende Grundsätze helfen, in der Sekundarstufe I feste und permanente Lerngruppen zu bilden. So kann die Durchmischung von Schülergruppen möglichst vermieden werden:

  • Der Unterricht wird so organisiert, dass möglichst keine Freistunden entstehen.
  • Außer dem Wahlpflichtbereich II , der Lernzeit Klasse 6 und der Leserechtschreibförderung werden alle Fächer unterrichtet.
  • Das Fach Evangelische Religion in der SI wird im Klassenverband zusammen mit den katholischen Schülerinnen und Schülern unterrichtet.
  • Ebenso finden die Lernzeiten in der Klasse 5 im Klassenverband statt.
  • Die Teilgruppen bleiben in den ihnen zugewiesenen Räumen. Es findet möglichst wenig Bewegung und Durchmischung der Schülergruppen im Schulgebäude statt.
  • Der Fachunterricht (z.B. Kunst, Chemie etc.) findet zur Zeit nur in den zugewiesenen Klassenräumen statt.
  • Sportunterricht findet bis auf Weiteres nur in Sporttheorie im Klassenraum statt. Durch Absprachen der Kolleginnen und Kollegen können die Stunden auch zu Lernzeiten und Übungsstunden genutzt werden. Der Sportunterricht in der EF und Q1 entfällt bis auf Weiteres.
  • Die Nachmittagsangebote mit Hausaufgabenbetreuung und Arbeitsgemeinschaften finden nicht statt.

Parallel zu unserem Präsenzunterricht finden die Zentralabiturklausuren statt. Diese binden in diesem Jahr wegen des Infektionsschutzes außerordentlich viele personelle und räumliche Kapazitäten. Da das Abiturverfahren absolut vorrangig zu behandeln ist, ist Unterrichtsausfall an Tagen mit Abiturprüfungen nicht zu vermeiden. Dies betrifft vor allem den 27. Mai, da hier mündliche Abiturprüfungen stattfinden. Am 28. und 29. Mai kann der Präsenzunterricht komplett nicht stattfinden, da dies die Haupttage für mündliche Prüfungen im 4. Abiturfach sind. An beiden Tagen wird der Unterricht für die Jahrgangsstufen 5 bis Q1 durch Lernen auf Distanz ersetzt.

Die beweglichen Ferientage nach Christi Himmelfahrt und Fronleichnam haben auf Anweisung des Schulministeriums weiter Bestand. Nur für die Q2 findet am 22. Mai die Abiturklausur im Fach Mathematik statt.

Versetzung und Umgang mit Klassenarbeiten / Klausuren:

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 werden alle in die nächsthöhere Klasse versetzt, auch wenn die Leistungsanforderungen der bisherigen Klasse nicht erreicht sind. Im Einzelfall kann die Klassenkonferenz den Verbleib in der bisherigen Klasse empfehlen, wenn die Schülerin oder der Schüler dadurch besser gefördert werden kann. In diesem Fall würden die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer die Eltern beraten. Die endgültige Entscheidung verbleibt bei den Eltern.

Für die EF und Q1 gilt: In jedem Fach muss eine Klausur geschrieben werden. Ein Klausurplan für die noch nicht geschriebenen Klausuren wird zeitnah veröffentlicht. Grundsätzlich werden alle Klausuren in der Q1 im Umfang einer Doppelstunde, in der EF im Umfang einer Einzelstunde geschrieben, um weitere Unterrichtsausfälle zu vermeiden.

In der SI wird auf Klassenarbeiten weitgehend verzichtet und auf andere Formen der Leistungsbewertung zurückgegriffen.

Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung gerade in der ersten Phase der Schulöffnung. Sollten die Schülerinnen und Schüler die Regeln zum Infektionsschutz nicht einhalten können, müssen wir die Anzahl der Lernenden im Schulgebäude wieder reduzieren.

Wir freuen uns, unsere Schülerinnen und Schüler endlich wieder in der Marienschule begrüßen zu können und hoffen, dass wir die vor uns liegende Zeit mit dem nötigen Maß an Umsicht und Rücksicht aufeinander gesund überstehen.

Ihre / eure

Birgit Janßen

Update 06.05.2020: Diese Woche kein Präsenzunterricht

Das Ministerium informiert uns wie folgt zum Unterricht in dieser Woche und zum weiteren Vorgehen:

„Keine Ausweitung des Unterrichts an den weiterführenden Schulen in dieser Woche…

… Über das bisherige Maß an Unterricht und Lernangeboten für die Abschlussklassen hinaus ist für diese Woche eine Ausweitung auf weitere Schülergruppen nicht vorgesehen.

Am Mittwoch, 6. Mai 2020, beraten erneut die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin darüber, ob und wann weitere Schritte zur Wiederaufnahme des Schul- und Unterrichtsbetriebes für zusätzliche Schülergruppen möglich sein sollen.“

Informationen zum weiteren Vorgehen werden den Schulen Donnerstagvormittag zugehen.

Update 30.04.2020: Kurzfristige Wartungsarbeiten an der Lernplattform

Um 18:00 Uhr beginnen dringende Wartungsarbeiten an der Lernplattform, die voraussichtlich bis morgen um 12 Uhr andauern. Bitte beachtet Fristen und den rechtzeitigen Download von Material.

Update 30.04.2020: Weiterhin digitaler Unterricht für 5 – Q1

Bis auf weiteres findet der Unterricht für die Jahrgangsstufen 5 – Q1
weiter online statt. Das Schulgebäude ist außer für die Q2 noch nicht
für weitere Schülerinnen und Schüler geöffnet. Sobald wieder
Unterricht im Schulgebäude aufgenommen werden darf, werden wir euch
und Sie hier informieren.

Update 27.04.2020: Verhaltenskodex

Der Verhaltenskodex wurde bzgl. der Maskenregelung aktualisiert und ist hier abrufbar.

Update 22.04.2020: Masken

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,


das Land NRW hat entschieden, das Tragen von Mund-und Nasen-Schutzmasken im ÖPNV und Einzelhandel verpflichtend zu machen.
In Anwendung der Vorgaben des Landes auf die Schulen besteht ab Montag, 27. April 2020, für alle Personen, die sich auf dem Schulgelände und im Schulgebäude bewegen, eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken. Entsprechend den Vorgaben des Landes kann es sich dabei auch um eine Alltagsmaske oder einen Schal handeln.

Diese Verpflichtung zum Tragen der Schutzmasken gilt auf jeden Fall, bis die Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrerinnen und Lehrer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren vorgesehenen Platz im jeweiligen Klassenraum bzw. Arbeitsraum eingenommen haben. Da hier auch weiterhin die Hygienevorschriften und vor allem die festgesetzten Abstandsregelungen von mindestens 1,5 m gelten, gilt, sobald alle ihre Plätze eingenommen haben, die dringende Empfehlung zum Tragen einer Schutzmaske, jedoch keine unbedingte Verpflichtung hierzu.

Da es sich im öffentlichen Bereich um eine Pflicht für alle Bürgerinnen und Bürger des Landes NRW handelt, steht es nach derzeitiger Einschätzung in der Zuständigkeit jeder Einzelnen und jedes Einzelnen dafür Sorge zu tragen, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Für die Schulöffnung am 23. April 2020 gilt eine Übergangsregelung, da die Regelung erst zum 27. April in Kraft tritt.

Trotzdem erinnere ich noch einmal eindringlich an unsere Verantwortung unseren Mitmenschen gegenüber und empfehle Donnerstag und Freitag dringend das Tragen einer Maske.

Ab Montag ist es für uns alle verpflichtend.

Eure und Ihre
Birgit Janßen

Update 22.04.2020: Verhaltenskodex

Hygiene- und Verhaltensanweisungen an Schülerinnen und Schüler

(Der folgende Verhaltenskodex lässt sich hier herunterladen…)

Das Land NRW hat beschlossen, die Schulen schrittweise – ab dem 23. April zuerst für die Abschlussjahrgänge und ab dem 4. Mai für weitere Jahrgangsstufen – zu öffnen.

Davon sind auch wir betroffen und zunächst wird die Q2 am Donnerstag das Unterrichtsangebot wahrnehmen können.

Gemeinsam liegt es in unserer Verantwortung, dem Virus entgegenzuwirken. Aus diesem Grunde sollten wir uns alle an Regeln halten, die einen sicheren Ablauf während der Schulzeit gewährleisten.

Wir alle MÜSSEN uns zum Schutz aller am Schulleben Beteiligten an diese Vorgaben halten.

Die Lehrerinnen und Lehrer sind dazu verpflichtet, die Schülerinnen und Schüler auf diese Maßnahmen hinzuweisen und deren Einhaltung zu sichern.

Bei Verstoß behält sich die Schulleitung den sofortigen Ausschluss vom Unterricht sowie Hausverbot vor.

Es ist selbstverständlich, dass alle in der Schule Tätigen bei Anzeichen von erhöhter Körpertemperatur und weiteren, uns allen bekannten Symptomen, das Schulgebäude gar nicht erst betreten.

Das Niesen und Husten muss unter den bekannten Etiketten erfolgen.

Zum Händewaschen gibt es folgende Regeln:

Wann?Wie?Womit?
– Zum Schulbeginn, insbesondere bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel
– vor und nach dem Essen,
– nach der Toilettenbenutzung
– nach Tierkontakt
– bei zusätzlichem Bedarf
– Waschlotion auf die feuchte Haut auftragen
– Hände gründlich waschen (30 Sekunden)
– mit Einmalhandtüchern trocknen
Waschlotion aus Seifenspendern sowie Einmalhandtücher sind an jedem Handwaschplatz verfügbar.

Ich möchte euch bitten, als persönliche Ausrüstung mitzubringen:

  • Handdesinfektionsmittel
  • Schutzmasken

Seife, Einmalhandtücher und begrenzt Desinfektionsmittel stehen in der Schule zur Verfügung. Alle diese Mittel sind zur Zeit knapp und wir sollten besonders jetzt pfleglich und solidarisch damit umgehen.

Hier noch der Auszug aus dem Hygieneplan der Marienschule Mönchengladbach:

Was?Wann?Wie?Anforderungen
Hygienische Händedesinfektion– nach Kontakt mit möglicherweise infektiösem Material (Körperflüssigkeiten/Ausscheidungen)
– nach dem Ablegen von Schutzhandschuhen
– bei Bedarf
nach Gebrauchsanweisung (Herstellerangaben) des Händedesinfektionsmittels i. d. R.: ca. 3-5 ml für 30 Sek. auf der trockenen Haut verreiben, dabei Handgelenke, Fingerzwischenräume, Fingerkuppen, Daumen und Nagelpfalz berücksichtigen, die Hände müssen über die gesamte Einwirkzeit mit dem Desinfektionsmittel feucht gehalten werdenalkoholisches Händedesinfektionsmittel (VAH-gelistetes Präparat)

Erweiterte Präventivmaßnahmen durch das Tragen von Masken

Das Schulministerium informiert wie folgt zu Masken:

„Eine Maskenpflicht ist nur dann erforderlich, wenn die gebotene Abstandswahrung nicht eingehalten werden kann.“

Auf das allgemeine Maskengebot wird hingewiesen. Es wird darum gebeten persönliche Mund- und Nasenmasken (Alltagsmasken) mitzubringen. Zusätzlich wird von Seiten der Schule mit Sitzplänen der gebotene Mindestabstand gewährleistet.

Haltet Abstand!

Haltet immer mindestens 1,50 m Abstand! Bitte haltet Euch unbedingt an die vorgegebenen Laufwege und Laufrichtungen in den Fluren und Treppenhäusern.

In den Räumen gilt:

  • Immer mindestens 1,50 m Abstand halten!
  • Bitte die Tische und Stühle nicht verschieben.
  • Bitte setzt euch nur an die vorgesehenen und ausgewiesenen Plätze.
  • Bitte euren Abfall auf und in den Ablageflächen der Tische sofort nach Unterrichtsende im Abfalleimer entsorgen.
  • Die Türen bleiben nach Möglichkeit offen, damit möglichst wenig Handkontakt mit Türklinken besteht.

Fenster

Während der Coronazeit sind alle Fenster aufgeschlossen und können zum Lüften genutzt werden. Das Sitzen auf den Fensterbänken ist generell verboten. Ebenso das Heraus- und Hineinklettern.

Bei geöffnetem Fenster ist Vorsicht geboten, dass sich keiner am geöffneten Fenster verletzt.

Alle Fenster sind vorsichtig zu öffnen, um Beschädigungen zu vermeiden. Einige Fenster lassen sich aus technischen Gründen nicht öffnen.

Am Unterrichtsende MUSS von allen darauf geachtet werden, dass die Fenster geschlossen werden.

Bringt bei kühlerem Wetter gegebenenfalls eine Jacke mit.

Pausen

Den jeweiligen im Schulgebäude anwesenden Schülergruppen werden Pausenbereiche zugewiesen. In diesen Bereichen sind die Abstandsregeln immer einzuhalten. Bitte immer mindestens 1,50 m Abstand halten!

Bei zunehmender Wiederöffnung der Schule wird voraussichtlich ein neues Konzept mit unterschiedlichen Pausenzeiten angewendet. Dadurch ergeben sich gegebenenfalls weitergehende Änderungen des Stundenrasters.

Wir alle möchten auch in dieser Zeit „miteinander lernen – füreinander da sein und christliche Werte leben“.

Zu dieser Verantwortung für unsere Mitmenschen können wir in dieser Zeit besonders stehen.

Eure Birgit Janßen

Update 20.04.2020: Silberabitur, Goldabitur

Aufgrund der Corona-Pandemie können die diesjährigen Feierlichkeiten zum Gold- und Silberabitur leider nicht stattfinden. Die Feier wird voraussichtlich im kommenden Jahr gemeinsam mit dem Jubelabitur 2021 nachgeholt. Neuigkeiten in Bezug auf die Planung erhalten Sie über den Ehemaligen-Newsletter.

Update 18.04.2020: Elternbrief

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

die Osterferien sind vorbei und ich hoffe ihr seid und Sie sind alle wohlauf. Leider kann der Schulbetrieb, wie vorsichtig gehofft, noch nicht wieder wie gewohnt aufgenommen werden.

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf eine schrittweise und behutsame Öffnung der Schulen geeinigt.

Für unsere Schule betrifft das zunächst nur die Jahrgangsstufe Q2.

Alle anderen Klassen und Kurse werden von uns weiterhin über die Lernplattform (https://lernen.marienschule.de) mit Lernstoff versorgt. Unser Kollegium ist im ständigen Austausch und wir bemühen uns, das Lernen auf Distanz zunehmend zu verbessern. Dabei ist uns auch bewusst, dass diese Situation für viele Familien aus den unterschiedlichsten Gründen eine große Herausforderung darstellt. Deshalb gilt weiterhin, sollte es Probleme jeglicher Art geben, wendet euch / wenden Sie sich jederzeit an die entsprechenden Kolleginnen und Kollegen und natürlich gerne auch an mich. Auch für Anregungen sind wir jederzeit dankbar.

Natürlich werden wir gute Leistungen, die in dieser Phase erbracht werden, auch zur Kenntnis nehmen und in Abschlussnoten einfließen lassen. Ich möchte Ihnen jedoch versichern, dass wir all das selbstverständlich mit dem nötigen Augenmaß tun werden.

Über das Vorgehen bezüglich des Unterrichts für die Q2 werden wir zeitnah am Wochenanfang über die Lernplattform informieren. Auch hier möchte ich aber versichern, dass wir sicherstellen werden, dass Schülerinnen und Schüler, die sich entscheiden zuhause zu bleiben, keine Nachteile haben werden. Lernstoff, der in den Gruppen vermittelt wird, wird auf jeden Fall auf der Lernplattform zu finden sein. Ein Dilemma zwischen Gesundheit und Abiturstoff darf an dieser Stelle nicht entstehen.

Sobald uns weitere Informationen vorliegen, werde ich euch und Sie umgehend über das weitere Vorgehen informieren.

Ich hoffe, euch und Ihnen geht es weiterhin gut und ich wünsche allen alles Liebe und Gute bis zum hoffentlich baldigen Wiedersehen!

Eure und Ihre

Birgit Janßen

Update 16.04.2020: Unterrichtsbeginn

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

wie von der Landesregierung angekündigt dürfen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q2 voraussichtlich am Donnerstag, dem 23. April 2020 wieder zum Unterricht in die Schule kommen.

In welcher Form und wie verbindlich der Unterricht für die Q2 stattfindet, werden wir rechtzeitig nach Erhalt weiterer Vorgaben von der für uns zuständigen Behörde über die Lernplattform gegenüber der Jahrgangsstufe Q2 mitteilen.

Der Wiederbeginn für alle anderen Jahrgangsstufen ist noch nicht verbindlich geregelt.

Unabhängig davon arbeiten wir an einem konkreten Konzept der Hygienemaßnahmen für unsere Schule, das dann auch umsetzbar und damit verbindlich ist.

Bleibt und bleiben Sie alle gesund!

Update 26.03.2020: Absage von Veranstaltungen

Es wurden alle schulischen Veranstaltungen bis Ende April abgesagt.

Update 17.03.2020: Probleme mit der Lernplattform?

Fragen zur Lernplattform beantwortet Herr Klein unter klein@marienschule.de.

Update 15.03.2020: Für Montag, 16.3., geplante Klausur in der Q1 wird verschoben

Die für den morgigen Montag (16.3.) geplante Q1-Klausur wird verschoben! Über einen neuen Termin und den Umgang mit anderen Klausuren und Klassenarbeiten informieren wir hier und im Newsletter.

Update 14.03.2020: Betreuungsangebot der Stadt

Die Stadt Mönchengladbach richtet ebenfalls ein Betreuungsangebot für Kinder ein. Sie schreibt auf ihrer Webseite (Bereich “Die Lage in Mönchengladbach” > “Corona: Schulen und Kitas ab Montag, 16. März geschlossen”):

Um Eltern von bestimmten Berufsgruppen die Möglichkeit zu geben, ihren beruflichen Pflichten nachzugehen, richtet der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie verschiedene Notbetreuungen ab Montag, 16. März, ein. Zugang haben Angehörige bestimmter Berufsgruppen, die in Funktionsbereichen arbeiten, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung sowie der Pandemiebekämpfung zwingend notwendig sind. Zu diesen Berufsgruppen gehören z.B. medizinisches und pflegerisches Personal sowie Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Justizbehörden.
Angehörige dieser Gruppen können sich ab Montag, 8 Uhr, unter der Telefonnummer: 02161/ 253408 telefonisch melden.
Weitere Informationen folgen.

Quelle: Stadt Mönchengladbach

Update 13.03.2020: Schulschließung

Liebe Eltern,

soeben erreichten uns folgende Meldungen:

1. Ruhen des Unterrichts ab Montag bis zum Beginn der Osterferien

Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.

ÜBERGANGSREGELUNG:

Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher.

2. Not-Betreuungsangebot

Die Einstellung des Schulbetriebes darf nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst.

Ich bitte Sie, wirklich nur im äußersten Notfall davon Gebrauch zu machen.

Bitte teilen Sie uns Ihren Betreuungsbedarf verbindlich auf folgendem Onlineformular bis Dienstagmorgen 9.00 Uhr mit.

Wird geladen…

3. Derzeit gilt folgende Regelung nur für die Q1 und Q2

  • In der Q1 findet die Klausur am Montag wie angekündigt statt.
  • Schülerinnen und Schüler finden sich nur für die Klausur in der Schule ein.
  • In der Q2 gilt das Nachschreibeverfahren, über das heute informiert wurde.

Weitere Informationen zu der Regelung bezüglich des Klausurplans werden wir an dieser Stelle bekannt geben.

4. Lernplattform https://lernen.marienschule.de

Ich erinnere noch einmal an unsere Lernplattform, auf der wir für alle Klassen und Kurse Lernmaterialien zur Verfügung stellen werden. Bitte prüfen Sie mit Ihren Kindern den Zugang.

5. Weitere Informationen….

… entnehmen Sie bitte weiterhin unserer Homepage, dem Newsletter und folgender Internetseite: (www.schulministerium.nrw.de)

Update 13.03.2020: Frühjahrsputz abgesagt

Der Frühjahrsputz der Stadt Mönchengladbach, an dem wir teilnehmen wollten, ist abgesagt.

Update 13.03.2020: Information der Stadt

Liebe Eltern,

heute morgen erreichte mich folgende Sachinformation der Stadt:

Nach zwei einigermaßen ruhigen Tagen ist heute wieder einiges passiert. Vielleicht haben Sie den Medien entnommen, dass die Zahl der Corona-Fälle in Mönchengladbach in den letzten 48 Stunden von acht auf im Moment 20 gestiegen ist. Kurioserweise ist dieser Anstieg nicht aus Ansteckungen entstanden, sondern das Resultat eines gemeinsamen Ski-Urlaubs. Sämtliche neuen Fälle stammen aus einer Reisegruppe, die nach ihrer Rückkehr nach Mönchengladbach positiv getestet wurde.

Auch aus den Schulen sind heute eine Reihe von Meldungen gekommen. In ihrer Mehrzahl haben sie die Notwendigkeit einer genauen Beobachtung aber keine neuen Maßnahmen ausgelöst. Die Ausnahme ist die Anna-Schule, die ab morgen 14 Tage geschlossen wird.

Die gute Nachricht betrifft die Holter Schule. Sie wird am Montag wieder geöffnet. Während der Schließzeit hat es in der ganzen Schulgemeinde keine Erkrankung gegeben.

Für die Marienschule gilt:

  • Fahrten und Exkursionen sind bis auf Weiteres abgesagt
  • das gilt auch für Abendveranstaltungen, eine Entscheidung über das Frühlingskonzert steht noch aus
  • Hygiene-und Verhaltensmaßnahmen werden weiterhin im Unterricht thematisiert
  • Entscheidungen zum Schulbetrieb trifft die Stadt Mönchengladbach in Absprache mit dem Gesundheitsamt
  • das Schulministerium informiert auf dieser Webseite ebenfalls

Wir werden Sie über die aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden halten.

Update 02.03.2020: Jugend forscht

“Jugend forscht” abgesagt…

Liebe Eltern,

gestern und heute erreichten die Schule viele besorgte Anfragen bezüglich des Corona – Virus und der damit verbundenen Ansteckungsgefahr.

Zu Ihrer Information lasse ich Ihnen die aktuelle Pressemitteilung der Stadt Mönchengladbach (siehe unten, Hervorhebung durch uns) zukommen.

Im Unterricht thematisieren wir in den verschiedenen Jahrgangsstufen das Thema „Corona-Virus“ und insbesondere die damit verbundenen Hygienemaßnahmen. Die werden, soweit möglich, in der Schule umgesetzt.

Über weitere Veränderungen und Maßnahmen seitens der Gesundheitsbehörden werden wir Sie hier und per Newsletter umgehend informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Janßen (Schulleiterin)

Pressemitteilung der Stadt Mönchengladbach

Corona-Virus im Kreis Heinsberg: OB Reiners ruft zur Besonnenheit auf

Stadt steht im intensiven Informationsaustausch mit Kreis Heinsberg und dem NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Vor dem Hintergrund des im Kreis Heinsberg nachgewiesenen Corona-Virus steht die Stadt Mönchengladbach im intensiven Informationsaustausch mit dem Kreis Heinsberg und dem zuständigen NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS). „Wir nehmen die aktuelle Lage sehr ernst, bitten allerdings die Bevölkerung um Besonnenheit. Da Mönchengladbach von der aktuellen Situation nicht betroffen ist und kein bestätigter Infektionsfall vorliegt, sieht die Stadt derzeit keine Veranlassung, vorsorglich Kitas und Schulen schließen zu lassen“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Sollte sich die Lage ändern, werde die Stadt gemeinsam mit dem MAGS die Öffentlichkeit unverzüglich informieren.

Die Stadt Mönchengladbach hat sich seit längerem auf das mögliche Auftreten des neuartigen Corona-Virus (2019-nCoV) vorbereitet. Der Fachbereich Gesundheit ist mit den Kliniken und niedergelassenen Ärzten in Kontakt und hat ihnen entsprechende Handlungsempfehlungen gegeben. Dabei orientiert sich der Fachbereich Gesundheit an den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Beim Auftreten von Verdachtsfällen werden Hygiene-Maßnahmen nach Empfehlungen des Robert Koch-Instituts umgesetzt. So soll eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Als Verdachtsfälle gelten Personen mit entsprechenden Atemwegs-Symptomen (unter anderem Fieber, Husten, Atemnot), die entweder Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten oder sich in den letzten 14 Tagen vor Auftreten der Beschwerden in der Provinz Hubei (inkl. Wuhan) aufgehalten haben.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat zum Thema Coronavirus eine Informationsseite und ein Bürgertelefon geschaltet: Das ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0211) 855 4774 montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar. Wichtiger Hinweis: Am Bürgertelefon kann keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden. Bei Fragen zu einer möglichen Infektion sind die jeweiligen Ärzte zu kontaktieren.

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2

Stand: 24.2.2020

Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) betroffen?

Betroffen sind insbesondere die Metropole Wuhan (11 Millionen Einwohner) in China und die Provinz Hubei, zu der Wuhan gehört, sowie die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo und Taizhou in der Provinz Zhejiang. Auch andere Länder haben inzwischen über Fälle oder lokale Aubrüche berichtet. In Deutschland sind bislang nur wenige bestätigte Fälle aufgetreten. Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu Risikogebieten sind hier zu finden.

Stand: 24.02.2020

Was ist über die Ursache dieses Ausbruchs bekannt?

Der Ausbruch wird durch ein neuartiges Coronavirus verursacht, das zu der Gruppe der ß-Coronaviren gehört, ebenso wie das SARS- und MERS-Virus. Man nimmt an, dass der Vorläufer des SARS-CoV-2 von Wildtieren stammt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Patienten Anfang Dezember auf einem Markt in Wuhan angesteckt haben, der am 01.01.2020 geschlossen wurde.

Stand: 10.02.2020

Was sind Coronaviren?

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen in Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).

In der Vergangenheit waren schwere, durch Coronaviren verursachte Krankheiten wie SARS oder MERS zwar weniger leicht übertragbar als Influenza, aber sie haben dennoch zu großen Ausbrüchen geführt, zum Teil in Krankenhäusern.

Stand: 24.01.2020

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten.

Das neuartige Coronavirus verursacht in erster Linie respiratorische Erkrankungen (siehe „Welche Symptome werden durch Coronaviren ausgelöst?“). Es ist davon auszugehen, dass die Übertragung – wie bei anderen Coronaviren auch – primär über Sekrete des Respirationstraktes erfolgt. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob SARS-CoV-2 auch fäkal-oral verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt.

Siehe auch „Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen“ und „In welchen Situationen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?“

Stand: 24.02.2020

Wie lange dauert die Inkubationszeit?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tagen beträgt.

Stand: 24.01.2020

Welche Symptome werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst?

Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten scheint das Virus mit einem schwereren Verlauf einherzugehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung zu führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. Derzeit liegt der Anteil der Todesfälle an den labordiagnostisch bestätigten Erkrankungen bei etwa 2 Prozent, es ist aber wahrscheinlich, dass dieser Anteil tatsächlich geringer ist, weil sich die Daten auf hospitalisierte Patienten beziehen.

Stand: 10.02.2020

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Stand: 24.02.2020

Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten respiratorischen Infektionen sinnvoll?

In der allgemeinen Bevölkerung sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.

Wenn eine an einer akuten respiratorischen Infektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz). Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-Nasen-Schutz korrekt sitzt (d.h. eng anliegend getragen wird), bei Durchfeuchtung gewechselt wird, und dass während des Tragens keine (auch keine unbewussten) Manipulationen daran vorgenommen werden.

Hingegen gibt es keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können.

Davon unbenommen sind die Empfehlungen zum Tragen von Atemschutzmasken durch das medizinische Personal im Sinne des Arbeitsschutzes.

Stand: 19.02.2020

Besteht die Gefahr, sich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) anzustecken?

Bei Coronaviren, die respiratorische Erkrankungen verursachen können, erfolgt die Übertragung primär über Sekrete des Respirationstraktes. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, ist es möglich, dass auch auf diese Weise eine Übertragung stattfindet. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Prävention. Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert. Eine Infektion mit SARS-CoV-2 über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines symptomatischen Patienten gehören, wie z.B. importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck, erscheint daher unwahrscheinlich. Generell ist das gründliche Händewaschen, wie es von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfohlen wird, ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene und kann vor einer Vielzahl weiterer Infektionen wie z.B. Magen-Darm Erkrankungen schützen.

Unabhängig davon hat das Robert Koch-Institut keine Aufgaben im Bereich der Bewertung von Lebensmitteln oder Gegenständen. Fragen zu dem Thema gehören in den Zuständigkeitsbereich des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), für das Thema Arbeitsschutz ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verantwortlich.

Stand: 07.02.2020

Kann das Virus mutieren?

Es gibt immer die Möglichkeit, dass Viren sich genetisch verändern. Mutationen verändern aber nicht automatisch die Eigenschaften des Virus.

Stand: 24.01.2020

Gibt es einen Impfstoff, der vor dem neuartigen Coronavirus schützt?

Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung. In China soll Medienberichten zufolge ein erster Impfstoffkandidat ab Ende April 2020 in einer klinischen Studie erprobt werden. Wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte, ist derzeit nicht absehbar.

Stand: 24.02.2020

Wie erfasst das RKI die Situation, welche Empfehlungen gibt es für die Fachöffentlichkeit?

Das RKI arbeitet eng mit verschiedenen Behörden und Einrichtungen zusammen – auf internationaler und nationaler Ebene – und erfasst kontinuierlich die aktuelle Lage, bewertet alle Informationen und veröffentlicht sie auf der Internetseite www.rki.de/covid-19. Eine Risikobewertung für Deutschland ist hier zu finden. Entsprechend gibt das RKI Empfehlungen, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen, um die Gesundheit zu schützen und das Auftreten von Erkrankungsfällen bzw. die Weiterverbreitung der Erkrankung zu verhindern. Für die Fachöffentlichkeit, zum Beispiel medizinisches Personal und Gesundheitsbehörden in den Ländern, gibt es verschiedene Dokumente, die das RKI auf der COVID-19-Internetseite zur Verfügung stellt.

Im Rahmen der Influenza-Surveillance werden im RKI ab sofort Proben von Patienten mit akuten Atemwegserkrankungen, die von Praxen der Arbeitsgemeinschaft Influenza eingesandt werden, zusätzlich auch auf SARS-CoV-2 untersucht, um eine Zirkulation von SARS-CoV-2 frühzeitig zu erkennen und zu überwachen

Stand: 24.02.2020

Welche Bedeutung hat das neuartige Coronavirus für Deutschland?

Die Frage ist noch nicht abschließend geklärt. Bislang gab es in Deutschland nur wenige bestätigte Fälle oder kurze Infektionsketten, die ursprünglich mit einer Exposition in Wuhan in Zusammenhang standen. Meist standen Erkältungssymptome im Vordergrund. Aus anderen Regionen, insbesondere aus der derzeit am stärksten betroffenen Provinz Hubei in China, werden jedoch auch schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle berichtet. Die massiven Anstrengungen auf allen Ebenen verfolgen bislang das Ziel, einzelne Infektionen in Deutschland so früh wie möglich zu erkennen und eine weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern. Zurzeit gibt es noch keinen Hinweis darauf, dass das Virus in Deutschland zirkuliert. Sollte sich das neuartige Coronavirus auch in Deutschland stärker verbreiten und sehr viele Menschen infizieren, ist auch hierzulande mit schwereren Verläufe und Todesfällen zu rechnen. Generell gilt bei solchen Ereignissen: Erkrankungen mit neuartigen Erregern sind sehr schwer einzuschätzen, und Neues macht eher Angst als bekannte Risiken (z.B. Influenza).

Siehe auch „Wie schätzt das RKI die Lage in Deutschland ein?“ und „Welches Ziel verfolgen die Behörden in Deutschland mit ihren Infektionsschutzmaßnahmen?“

Stand: 24.02.2020

Wie schätzt das RKI die Lage in Deutschland ein?

Eine Risikobewertung für Deutschland ist hier zu finden.

Stand: 24.02.2020

Welches Ziel verfolgen die Behörden in Deutschland mit ihren Infektionsschutzmaßnahmen?

Die Strategie der empfohlenen Maßnahmen wird hier erläutert.

Stand: 12.02.2020

Was sollten Personen tun, die fürchten, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen es vermehrt zu Übertragungen kommt?

• Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, und Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten generell Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden. Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, suchen Sie nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf Ihre Reise einen Arzt auf.

• Für Reisenden aus Regionen, die keine Risikogebiete sind, in denen es aber vermehrt zu Übertragungen kommt (z.B. China, Italien, Iran, Südkorea), gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, beim Husten und Niesen Abstand halten oder sich wegdrehen und sich die Armbeuge oder ein Taschentuch, das sie sofort entsorgen, vor Mund und Nase halten. Die Hände sollten regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife gewaschen werden. Für alle Flugreisende aus China gilt seit dem 15.2.2020 ein besonderes Verfahren (siehe Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit). Unter anderem werden sie befragt, ob sie Kontakt mit Corona-Virus-Infizierten hatten oder sich im Infektionsgebiet aufgehalten haben. Personen an Bord, die offensichtlich krank sind oder eine ansteckende Krankheit haben könnten, müssen gemeldet werden.

Stand: 24.02.2020

Warum müssen Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne?

Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von labordiagnostisch bestätigten Infektionsfällen möglichst lückenlos zu identifizieren und ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) in häuslicher Quarantäne zu beobachten. In dieser Zeit ist das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt, um den Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten. Gleichzeitig werden die Kontakte der Betroffenen auf ein Minimum reduziert, damit das Virus im Zweifelsfall nicht weiterverbreitet werden kann (siehe auch Management von Kontaktpersonen).

Für Kontaktpersonen legt das Gesundheitsamt im Einzelfall das konkrete Vorgehen fest. Zu den Empfehlungen kann gehören, zuhause zu bleiben, Abstand von Dritten zu halten, regelmäßige Händehygiene sowie eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) nicht mit Dritten zu teilen, ohne diese zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werde. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren) gewaschen werden. Hustenetikette ist wichtig. Für Sekrete aus den Atemwegen empfiehlt sich die Verwendung von Einwegtüchern.

Angehörige können die Kontaktperson im Alltag z.B. durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte vermieden werden. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Kontaktoberflächen wie Tisch oder Türklinken sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.

Stand: 14.02.2020

Wann sollte der Arzt den Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus bei einem Patienten stellen, und wann ist eine Laboruntersuchung notwendig?

Das RKI hat eine Falldefinition und ein Flussschema erstellt, die umfangreiche Hilfestellung geben, bei welchen Patienten eine Laboruntersuchung auf das neuartige Coronavirus durchgeführt werden sollte. Eine Laboruntersuchung auf SARS-CoV-2 ist dann angezeigt, wenn es sich bei den Betroffenen um begründete COVID-19-Verdachtsfälle handelt, d.h. sie

• unspezifische Allgemeinsymptome oder akute respiratorische Symptome jeder Schwere UND innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten

und/oder

• akute respiratorische Symptome jeder Schwere mit oder ohne Fieber haben UND sich innerhalb der letzten 14 Tage vor Erkrankungsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Aktuelle Risikogebiete sind unter www.rki.de/covid-19-risikogebiete abrufbar.

Bei Patientinnen und Patienten, die diese Kriterien nicht erfüllen, ist eine Laboruntersuchung auf SARS-CoV-2 angezeigt, wenn Zeichen einer Viruspneumonie unklarer Ursache vorliegen oder eine Exposition möglich war (z.B. Reiserückkehrer aus Ländern und Regionen, in denen einzelne Infektionsfälle mit und ohne Rückverfolgbarkeit der Infektionsketten oder auch Infektions-Cluster aufgetreten sind, ohne dass es Hinweise auf eine anhaltende und breite Viruszirkulation in der Bevölkerung gibt, siehe auch SARS-CoV-2/COVID-19 in die Differentialdiagnose einbeziehen).

Stand: 24.02.2020

Wer muss informiert werden, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus besteht bzw. eine Erkrankung nachgewiesen wurde, und was passiert mit den Daten?

Die Ärztin oder der Arzt, der bei einem Patienten den Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus stellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß Coronavirus-Meldepflichtverordnung melden. Auch das Labor, das das neuartige Coronavirus bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt melden. Die Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem Gesundheitsamt spätestens innerhalb von 24 Stunden vorliegen. Dabei müssen auch Name, Adresse und Kontaktdaten der betroffenen Person dem Gesundheitsamt gemeldet werden, damit das Gesundheitsamt die Person kontaktieren kann und die notwendigen Maßnahmen (z.B. Isolierung des Patienten, Ermittlung von Kontaktpersonen) einleiten kann.

Darüber hinaus werden die Informationen zu dem Fall im Gesundheitsamt erfasst und nichtnamentlich (also u.a. ohne Name, Adresse und Kontaktangaben) an die zuständigen Landesbehörden und von dort an das RKI übermittelt. Das RKI wertet generell die bundesweiten Daten zu Infektionskrankheiten aus und veröffentlicht sie z.B. im Epidemiologischen Bulletin und in SurvStat@RKI. Zu COVID-19-Fällen informiert das RKI aktuell auch unter www.rki.de/covid-19.

Stand: 24.02.2020

Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neuartige Coronavirus zur Verfügung?

Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, bei den in Deutschland bekannt gewordenen Fällen standen bisher meist Erkältungssymptome im Vordergrund. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes (z.B.

Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ-/Begleitinfektionen) sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen. Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung.

Stand: 04.02.2020

Welche Hygienemaßnahmen sollten in medizinischen Einrichtungen bei der Pflege und Behandlung von Patienten mit unspezifischen akuten respiratorischen Infektionen getroffen werden?

Das RKI hat Empfehlungen für die Hygienemaßnahmen und Infektionskontrolle bei Patienten mit Pneumonien verursacht durch das neuartige Coronavirus erstellt.

Grundsätzlich sollten bereits bei begründetem Verdacht auf eine übertragbare Erkrankung geeignete Prävention- und Schutzmaßnahmen eingeleitet werden, um die nosokomiale Verbreitung des Erregers zu verhindern. Für die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen ist eine Risikobewertung durchzuführen, die verschiedene Aspekte, z.B. die Übertragungsmechanismen, Virulenz/Pathogenität des Erregers, epidemisches Potential und Therapierbarkeit, berücksichtigt.

Bei Erregern von akuten respiratorischen Infektionen, z.B. Influenzaviren oder RSV, sind zusätzlich zur Basishygiene weitere Maßnahmen erforderlich, um eine Übertragung durch Tröpfchen zu unterbinden.

Diese zusätzlichen Maßnahmen beinhalten gemäß KRINKO-Empfehlung:

• Unterbringung in einem Einzelzimmer möglichst mit eigener Nasszelle, ggf. Kohortenisolierung

• Tragen einer persönlichen Schutzausrüstung, bestehend aus Schutzkittel, Einmalhandschuhen und direkt anliegendem mehrlagigem Mund-Nasen-Schutz sowie ggf. einer Schutzbrille, beim Betreten des Patientenzimmers

• Darüber hinaus sollte gemäß TRBA 250 bei Tätigkeiten, die direkt am Patienten oder in dessen Nähe ausgeführt werden, der Patient ebenfalls einen Mund-Nasenschutz tragen, insbesondere wenn die Beschäftigten dabei Hustenstößen der Patienten ausgesetzt sein können. Wenn der Patient keinen Mund-Nasen-Schutz anlegen kann oder möchte, empfiehlt sich bei patientennahen Tätigkeiten das Tragen einer FFP2-Maske zum Schutz des Personals.

Die Maßnahmen sollten nach der Feststellung des jeweiligen Erregers an die spezifischen Anforderungen angepasst werden.

Stand: 07.02.2020

Welche Mittel sind geeignet bei Desinfektionsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)?

Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich “begrenzt viruzid” (wirksam gegen behüllte Viren), “begrenzt viruzid PLUS” oder “viruzid” anzuwenden. Informationen zur Desinfektion bei Viren sind in der entsprechenden Stellungnahme des Arbeitskreises Viruzidie beim RKI enthalten. Geeignete Mittel enthalten die Liste der vom RKI geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und -verfahren (RKI-Liste) und die Desinfektionsmittel-Liste des Verbundes für Angewandte Hygiene (VAH-Liste). Bei behördlich angeordneten Desinfektionsmaßnahmen ist die RKI-Liste heranzuziehen.

Stand: 24.01.2020

Müssen auf Messen, Kongressen oder Veranstaltungen besondere Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden?

Bei Messen, Kongressen oder Veranstaltungen ist es allgemein empfehlenswert, auf Prävention von Infektionskrankheiten zu achten. Dazu zählen regelmäßige Reinigung von Oberflächen und Sanitäranlagen sowie gute

Belüftung des Veranstaltungsortes. Veranstalter können Teilnehmer und Teilnehmerinnen darüber hinaus organisiert und strukturiert über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene aufzuklären. Die Zuständigkeit bezüglich Veranlassung von Maßnahmen für Messen und Messebesucher obliegt den lokalen Behörden vor Ort. Menschen, die an akuten respiratorischen Erkrankungen leiden sollten generell lieber zuhause bleiben – v.a. um sich selbst zu schonen, aber auch, um andere vor Ansteckung zu schützen. Diese Maßnahmen sind in erster Linie angesichts der aktuellen Grippewelle sinnvoll. Von einer aktuellen Zirkulation von SARS-CoV-2-Viren in Deutschland geht das RKI nicht aus.

Stand: 14.02.2020

Was bedeutet die von der WHO ausgerufene „Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite“?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am 30.1.2020 festgestellt, dass es sich beim aktuellen Ausbruch durch das neuartige Coronavirus in China um eine “Gesundheitliche Notlage mit internationaler Tragweite” (Public Health Emergency of International Concern, PHEIC) handelt. Die WHO hat dabei für die betroffenen und die angrenzenden Staaten eine Reihe von Empfehlungen zur Eindämmung und Kontrolle des Ausbruchsgeschehens ausgesprochen. Für Deutschland hat die Einstufung keine direkten Folgen, da die WHO-Empfehlungen hier bereits erfüllt sind.

Stand: 31.01.2020

Wie beobachtet das RKI die globale Situation?

Das RKI steht im engen Austausch mit der WHO und überwacht alle neu eintreffenden Nachrichten zu dem Geschehen. Es nimmt auch an den regelmäßig stattfindenden Telefonkonferenzen teil, die von der WHO, aber auch von anderen internationalen Organisationen abgehalten werden. Die Informationen werden im RKI von einem Expertenteam täglich zusammengefasst („Epidemic Intelligence“) und anderen Behörden und der (Fach-)Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Stand: 04.02.2020

Wie glaubwürdig sind die Informationen, die das RKI zur globalen Situation erhält?

Die auf den Internetseiten des RKI veröffentlichten Informationen sind generell validiert. Das heißt, sie haben einen Überprüfungsprozess durchlaufen und sind entweder von der WHO oder/und von der Regierung des betroffenen Landes als korrekt klassifiziert worden. Gerüchten oder unbestätigten Nachrichten, wie sie z.B. in sozialen Medien häufig vorkommen, wird bei Bedarf gezielt nachgegangen, um sie zu validieren.

Stand: 24.01.2020

Wo erfährt man, ob eine Reise in ein betroffenes Land noch sicher ist?

Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt (AA) gegeben. Aktuelle Informationen zu der Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des AA im Internet einzusehen.

Stand: 24.01.2020

Wo gibt es weitere Informationen?

Informationen über das neuartige Coronavirus für die Fachöffentlichkeit sind hier abrufbar.

Informationen für Bürger, darunter Hygienetipps und Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ), stellt die BZgA unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung.

Das BMG, einige Bundesländer und Krankenkassen haben Hotlines für Bürger geschaltet.

Stand: 20.02.2020

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