Die Jungfrau von Orléans – Musikkurse der EF besuchen Opernaufführung in Düsseldorf

Die Jungfrau von Orléans – Musikkurse der EF besuchen Opernaufführung in Düsseldorf

Am 14. Dezember 2022 hatten alle Schüler:innen der Musikkurse der EF, sowie der Musik-LK der Q2 die Möglichkeit, sich die Oper „Die Jungfrau von Orléans“ von Peter Tschaikowsky in Düsseldorf anzusehen. Die romantische Oper, in Anlehnung an das gleichnamige Drama von Friedrich Schiller, wird zum ersten Mal in der Oper am Rhein aufgeführt. Sowohl die Inszenierung von Elisabeth Stöppler als auch die Solisten, der Chor und das Orchester erhalten in der Presse durchweg überschwängliches Lob. Entsprechend hoch waren die Erwartungen der Schüler:innen an den Opernbesuch. Hier sind einige Erfahrungsberichte:

Wir haben uns im Musikunterricht mit der Handlung der Oper befasst, um uns auf den Besuch vorzubereiten.
Das Bühnenbild der Oper war sehr schön aufgebaut und die Lichter machten die Kulisse sehr real. Für mich war es das erste Mal in der Oper und insgesamt fand ich es super. Wir haben uns mit dem Kurs abgesprochen und sind etwas früher losgefahren, um noch schick gekleidet auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Die Stimmung in der Oper war sehr entspannt, man hat gemerkt, dass sich jeder vor Ort auf die Oper gefreut hat. Als wir in den Opernsaal kamen, ging es direkt mit der Ouvertüre los. Der Gesang und das Orchester harmonierten gut miteinander. Die Sängerin, die die Hauptrolle Johanna sang, hat die Gefühle sehr gut ausdrücken können. Dadurch, dass das Stück auf Russisch war, fand ich es trotz des deutschen Textes schwierig, ihn zu verfolgen. Insgesamt fand ich, dass es ein sehr schöner Abend war, welcher die Gemeinschaft stärkte.

Von Severin B., EF

Am 14.12.2022 sind die Musikkurse der EF zusammen in die Oper am Rhein nach Düsseldorf gefahren um sich dort „Die Jungfrau von Orléans“ von Peter Tschaikowsky, einem russischen Komponisten, anzusehen.
Im Vorhinein haben wir uns im Musikunterricht auf die Oper vorbereitet, indem wir verschiedene Rezensionen gelesen haben. Außerdem haben wir eine Personenkonstellation erstellt, die uns geholfen hat, die Beziehungen der Charaktere besser zu verstehen.
Am Abend des Opernbesuches fuhren wir mit dem Zug nach Düsseldorf. Im Opernhaus trafen wir die restlichen Schüler*innen, die schon früher losgefahren waren.
Und dann ging’s auch schon los. Das Licht ging aus, der Vorhang ging auf und das Orchester begann zu spielen. Auf der Bühne stand die Hauptfigur Johanna in einer leeren Kirche. Das ganze Stück spielt in derselben Kulisse und wird nur leicht nach der Pause verändert, um die Zerstörung während des Kriegs darzustellen. Die ganze Oper wurde in Russisch gesungen, jedoch wurde über der Bühne die deutsche Übersetzung so projiziert, dass man ohne Schwierigkeiten den Text lesen aber auch gleichzeitig die Oper mitverfolgen konnte. Außerdem wurden Effekte, wie zum Beispiel Nebelmaschinen, Lichteffekte sowie ein Schreckschuss verwendet.
Johanna und die anderen Darsteller trugen moderne Kleidung. Dadurch, dass die Oper modern gestaltet wurde, war es für unsere Generation mehr ansprechend und interessanter anzusehen. Außerdem gab es eine Anspielung zur heutigen Situation bezogen auf den Ukrainekrieg, denn die Ritter trugen nicht wie gewöhnlich eine Rüstung, sondern Militäranzüge.
Das Orchester beeindruckte uns besonders in der Interaktion mit den Darstellern. Obwohl die Instrumente sehr dramatisch gespielt wurden, übertönten sie nicht die Sänger, sondern harmonierten mit diesen. Besonders gut hat uns der mehrstimmige Chorgesang der Dorfbewohner gefallen, sowie die Mezzosopranistin Maria Kataeva, die Johanna spielt.
Insgesamt war der Opernbesuch eine tolle Erfahrung, die wir gerne wiederholen würden. Außerdem finden wir es gut, dass wir uns auf die Oper vorbereitet haben, und würden es jedem weiterempfehlen.

Von Jule F., EF


Am Mittwoch, den 14.12.2022 habe ich gemeinsam mit meinem EF-Musikkurs die Oper „Die Jungfrau von Orléans“ von Peter Tschaikowsky in der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf besucht.
Vor dem Opernbesuch haben wir uns durch einen Film, eine Zusammenfassung der Handlung und durch das Lesen von Rezensionen, auf diesen vorbereitet und uns mit dem Inhalt der Oper beschäftigt.
Da die die Handlung der Oper während des Hundertjährigen Kriegs in der Zeit zwischen 1429 – 1431 spielt, hatte ich erwartet, dass sowohl die Kostüme als auch das Bühnenbild in diese Zeit passt. Die Inszenierung war jedoch modern. Trotzdem waren die Kostüme und das Bühnenbild stimmig und haben gut zu den gespielten Emotionen gepasst. Das Gleiche gilt auch für den Chor, der die Emotionen des Volkes gut veranschaulicht hat.
Generell waren die Kostüme und das Bühnenbild sehr trist und düster, was sehr gut zur Thematik der Oper passt. Die Solistin Maria Kataeva, die die Hauptfigur Johanna verkörperte, verknüpfte ihren Gesang sehr gut mit ihrem Schauspiel und stellte die Hauptfigur überzeugend dar. Abschließend kann man sagen, dass die Oper passend von der Regisseurin Elisabeth Stöppler inszeniert wurde und von allen beteiligten Darstellern gut umgesetzt wurde.

Von Carla Z., EF

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