Ein besonderer Besuch aus Kolumbien

Die Band “AfroMiTu” hatte in der großen Pause ihren Großen Auftritt im Forum der Schule

Am Donnerstag, den 12.Mai war viel los an der Bischöflichen Marienschule. Neben der Juniorwahl gab es Besuch aus Übersee. Denn die fünfköpfige HipHop-Band „AfroMiTu“ aus Tumaco/Kolumbien war in Begleitung mit der Referentin Ulrike Purrer Guardado einen ganzen Schultag an der Bischöflichen Marienschule. Fächerübergreifend besuchten sie den Grundkurs Musik von Herrn Niegl mit einem anschließenden Auftritt im Forum sowie die EF und Q1 Spanischkurse von Frau Pigulla und Frau Bolten. Doch der Reihe nach:

AfroMiTu im Musik Grundkurs

Am Anfang des Besuchs stand schon fest, dass die Band mit ihren zwei Titeln im Forum auftreten möchte. So wurden im Vorfeld die Lieder bzw. Beats dem Musikkurs zur Verfügung gestellt, damit dieser die Stücke einüben konnte. Nach einem kurzen Kennenlernen gab es eine sehr intensive Phase des Probens, bevor es zum Auftritt kam. Alle waren sichtlich aufgeregt, denn üblicherweise spielt die Band immer von vorgefertigten Beats aus dem Computer. Dies ist ihr erster Auftritt mit Livemusik gewesen.

In der großen Pause gab es einen fulminanten Auftritt der Gruppe im Forum. Ihre Lieder handeln von aktuellen Themen in Kolumbien, wie der gegenwärtigen Gewaltsituation oder der Demokratie. Der gemeinsam geprobte Song „Respeta a la vida“ (Respekt für das Leben) wurde beim Einewelt Song Contest (www.eineweltsong.de) nominiert und führte auch zu dem Besuch in Deutschland. Daneben wurden noch zwei weitere Lieder gespielt.

AfroMiTu im Spanischunterricht – Vertiefende Lektüre der Lieder

Neben einem Sonderauftritt für die Spanischkurse der Marienschule gab es hier im Besonderen die Gelegenheit des inhaltlichen Austausches. So wurden im Spanischunterricht die Texte inhaltlich analysiert und es wurden Fragen vorbereitet, die in Kleingruppen den Bandmitgliedern gestellt wurden. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse an dem Heimatland Kolumbien und ließen es sich nicht nehmen, auch schwierige Fragen zu stellen, wie die Gewalt- und Clanproblematik im Land, dabei merkten sie gar nicht, wie schnell die Stunde verging, so intensiv waren die Gespräche.

Abschließend verabschiedete sich die Band mit einem kleinen Geschenk von der Schulleitung weiter nach Aachen, wo sie ihre letzte Station in Deutschland vor der Rückreise haben.

Wir danken insbesondere dem Verein „Action pro Columbia e.V. (Website), der maßgeblich für die Entstehung der Band und die Förderung dieser verantwortlich ist sowie für die Möglichkeit des Besuchs an der Bischöflichen Marienschule und hoffen auf eine baldige Wiederholung der Kooperation!

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