Feiern, Angebote und Aktionen im Rahmen der religiösen Erziehung

Gottesdienste

Gottesdienste im schulischen Alltag werden als wesentlicher Bestandteil der religiösen Erziehung betrachtet.

Für alle Schüler:innen der Schule werden regelmäßig Gottesdienste angeboten. Diese werden für verschiedene Altersstufen besonders vorbereitet, Schüler:innen können sich an den Vorbereitungen beteiligen.

Für die 5. und 6. Klassen findet im 14-tägigen Rhythmus ein Gemeinschaftsgottesdienst statt. Dieser Gottesdienst wird von Lehrer:innenn des Kollegiums jeweils besonders vorbereitet. Die Schüler:innen sollen so für den Gottesdienstbesuch motiviert werden, darüber hinaus sollen sie auf diese Weise noch einmal mit Formen der katholischen Liturgie vertraut gemacht werden.

Für die Klassen 7 bis 9 finden immer im Wechsel mit jeweils zwei Klassen an jedem Dienstag in der Kapelle der Marienschule und für die Klassen 10 bis 13 am Donnerstag mit jeweils zwei Klassen- oder Kursgruppen in der ersten Stunde Gottesdienste in der Kapelle unserer Schule statt. Die Termine entnehmen Sie bitte dem aktuellen Kalender.

Überdies finden zu verschiedenen besonderen Anlässen im Schuljahr (Schuljahresbeginn und -ende, vor den Weihnachts- und Osterferien, zum Patronatsfest usw.) Gottesdienste für die gesamte Schulgemeinde (z.T. als ökumenische Gottesdienste mit Beteiligung eines evangelischen Pfarrers) und Morgenmeditationen in der Schulkapelle statt. Schüler wie Lehrer der Schule können sich an der Vorbereitung und Durchführung dieser Gottesdienste beteiligen. Häufig engagieren sich die musischen Gruppen im Gottesdienst.

Die Vorbereitung des Einschulungsgottesdienstes der neuen Fünfer leitet Annika Kolle zusammen mit Kollegen der Fachgruppe Religion.

Ansprechpartner sind der Schulseelsorger Rafal Londo und Annika Kolle.

Tage der Besinnung

In der Einführungsphase werden für alle Schüler:innen Tage der religiösen Besinnung organisiert. Die Schüler:innen sollen diese Tage als besondere Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit der eigenen Identität bzw. religiösen Identität nutzen können. Über Themen bzw. Inhalte während der Besinnungstage können sie selbst mit entscheiden. Lehrer der Schule nehmen an den jeweiligen Tagesveranstaltungen nur dann teil, wenn die Schüler:innen dies ausdrücklich wünschen. Ansprechpartner sind Frau Achterfeldt und Herr Londo.

Patrozinium

Das Patronatsfest der Schule wird am 8. Dezember als besonderer Tag gestaltet. An diesem Tag feiert die gesamte Schulgemeinde gemeinsam die Heilige Messe. Des weiteren werden an diesem Tag zumeist spezifische Angebote gemacht, mit welchen die Schüler:innen zu persönlichen religiösen, ethischen oder sozialen Auseinandersetzungen motiviert werden sollen.
Häufig werden in diesem Rahmen auswärtige Wissenschaftler, Experten für bestimmte Themen bzw. Menschen, die sich in bestimmten Handlungsfeldern besonders engagieren, eingeladen.
Am Vorabend des Patronatsfestes findet der Friedensgottesdienst statt. Dieser wird von Lehrern und Schülern gemeinsam vorbereitet und soll eine Sensibilität für die Aufgaben des Friedens wecken bzw. wach halten.

St. Martin auf einem Pferd, Martinsfeuer, daneben der Bettler

St. Martin

Die Marienschule organisiert einen eigenen St. Martinszug.
Die Schüler:innen der 5. und 6. Klassen basteln zuvor im Kunstunterricht zum Anlass des Martinszuges – meistens unter einem bestimmten Motto – Martinsfackeln. Der Zug endet auf dem Schulhof der Marienschule, wo die Schlussszenerie des Martinszuges dargestellt wird.
Im Anschluss an den Martinszug findet für die Schüler:innen der Oberstufe ein Weckmannessen statt, auch ehemalige Schüler:innen sind zu diesem Abend eingeladen.

Wewelsburg

Es gehört zum Schulabschluss unserer Schüler:innen dazu, dass in der Jahrgangsstufe Q2 die kommenden Abiturienten und Abiturientinnen, die noch einen Religionskurs belegen, eingeladen werden zu einer Studienfahrt zur Wewelsburg bei Paderborn.

Die dreitägige Veranstaltung in der Wewelsburg beschäftigt sich mit den historischen und gegenwärtigen Erscheinungsformen rechter Esoterik. Behandelt wird die Frage nach der Attraktivität rechter Mythen und den gesellschaftlichen Ursachen, zugleich will die Veranstaltung Impulse geben für eine ernsthafte Beschäftigung mit dem Nationalsozialismus als historische Größe, aber auch mit den Verführungen und Versuchungen, die Neo-Nazis in der heutigen Zeit anbieten. Die Behandlung des Themas im Unterricht soll auch eine Diskussion über mögliche Präventivmaßnahmen anregen.

Heute noch vorhandene Spuren der nationalsozialistischen Kultstätte werden vor Ort besichtigt, die Dokumentation „Wewelsburg 1933–1945, Kult- und Terrorstätte der SS“ im neugestalteten Museum vermittelt einen Überblick über die Geschichte des Wewelsburg-Projektes und seine beabsichtigten, wenn auch nie realisierten Dimensionen.

Es geht aber in wesentlichen Bereichen auch um das Kennenlernen von konkreten Täter- und Opferprofilen auf der Basis der Auseinandersetzung mit Einzelschicksalen auf Täter und Opferseite am Beispiel des KZs Niederhagen in der Ortschaft Wewelsburg.

Den Arbeitsschwerpunkt der Wewelsburgfahrt stellen drei Arbeitseinheiten und eine Schlussreflexion dar, in deren Rahmen die Schüler:innen die Thematik mit Hilfe von unterschiedlichen Impulsen erarbeiten können.

Auch die Einbettung der Studienfahrt in zwei Gottesdienste am Beginn der Fahrt in der Kapelle der Marienschule und während der Fahrt in der Kirche St. Judokus in Wewelsburg ist wichtiges Element dieser Studienfahrt.

Ansprechpartner ist Rafal Londo:

Fastenaktion

Diese Klasse ging 2019 ins Seniorenheim. Dort wurden eigene Gedichte vorgelesen, gesungen und musiziert.

Jährlich während der Fastenzeit engagieren sich die Klassen und LK-Kurse im Rahmen des Misereor-Fastenprojektes. Die Schüler:innen bestimmen selbst, welches Misereor-Projekt sie konkret unterstützen wollen. Durch verschiedenste Aktivitäten und Ideen sammeln sie Spenden, die dann an Misereor weitergeleitet werden.

Ansprechpartnerin ist Anne Soiron:

Schulkapelle

Wichtiger Bestandteil des Raumes Marienschule ist die Schulkapelle. Sie wird für Stufengottesdienste genutzt, kann aber auch außerhalb von Gottesdiensten für liturgische, meditative oder musikalische Veranstaltungen genutzt werden.
Die Schulkapelle ist ständig geöffnet und kann zu jeder Zeit von Schülern wie Lehrern betreten werden. Sie soll primär ein Ort der Ruhe für Besinnung, Selbstreflexion und Gebet sein.
Besondere Gottesdienste finden in den umliegenden Kirchen statt (Franziskanerkirche, St. Anna und die evangelische Christuskirche).