“Handyfasten”

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Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

Kennt ihr / kennen Sie schon FOMO? FOMO ist, um es in der Sprache der neuen Medien zu formulieren, wohl der bekannteste Influencer, den es zur Zeit gibt. FOMO bedeutet: Fear of missing out – die Angst etwas zu verpassen und sie bestimmt unser Leben. Schauen wir auf unseren Tagesablauf, so werden wir schon morgens beim Frühstück begleitet von Whatsapp, Statusmeldungen, Smileys und Co. Der Druck, ständig dabei sein zu müssen, das Gefühl etwas zu verpassen, lässt uns ständig und automatisch zum Handy greifen. FOMO führt dazu, dass das Handy unser ständiger Begleiter ist. Sogar in der Schule, in den Pausen. Die Konsequenzen sind Unruhe, Nervosität und schnelle Ablenkung.

Ist es nicht mal wieder an der Zeit, unser Leben etwas zu entschleunigen?

Ist es nicht mal wieder Zeit, sich auf die wichtigen Nachrichten zu konzentrieren?

In den Pausen einmal nur miteinander zu reden, statt sich Emojis zu schicken?

Freundinnen und Freunden richtig zu sagen, dass man sie toll findet, statt es zu posten?

Konflikte im Gespräch zu klären, statt einfach feige etwas in eine Gruppe zu schreiben?

Seinen besten Freundinnen und Freunden von den schönen und auch nicht so schönen Erlebnissen zu erzählen, statt sie mit der ganzen Welt zu teilen?

Wir an der Marienschule möchten gemeinsam die Fastenzeit nutzen, um unser Schulleben etwas zu entschleunigen. So können wir den Schulmorgen bestimmt ausgeglichener hinter uns bringen und Ruhe und Entspannung finden.

Daher finden wir es sinnvoll, in der Fastenzeit auf das Handy zu verzichten.

Lasst es auch in den Pausen in der Mensa und in der Bibliothek in der Tasche – bestimmt verpasst ihr nichts, aber vielleicht ist es eine ganz neue Erfahrung, sich einmal nicht von diesem kleinen Gerät hetzen zu lassen.

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