Marienschüler lernen jetzt auch in der virtuellen Realität


Mit 70 VR-Brillen startet der Unterricht an unserer Schule in eine neue Dimension. Denn mit Hilfe der VR-Brillen können die Schüler in die sog. virtuelle Realität (VR) eintauchen.

Diese virtuelle Realität über die Brillen erreichte als erstes die 27 Schülerinnen und Schüler eines Grundkurses Biologie aus der Oberstufe. In ihrem Unterricht ging es um den Aufbau des genetischen Materials. Mit den VR-Brillen tauchten sie in ein Modell des Erbgutmoleküls DNA ein, um anschließend die DNA zu zeichnen und zu beschriften. Im Anschluss erklärten sie mit Hilfe der virtuellen Darstellung der DNA den Aufbau.

„Die Schüler nehmen eine völlig neue Perspektive ein“, berichtet die Biologie-Lehrerin Laura Kwasny. „Ich könnte das auf die herkömmliche Art und Weise gestalten, indem sich die Schülerinnen und Schüler z.B. in Form einer eigenen Recherche oder anhand eines Arbeitsblattes über die Bestandteile der DNA informieren. Doch nun gibt es eine neue Methode, die es möglich macht, dass man die DNA dreidimensional direkt vor einem sieht. Das chemische Molekül wird scheinbar greifbar.“

Dank der Mitgliedschaft im deutschlandweiten Excellence-Netzwerk „MINT-EC“ konnten so viele Brillen der Firma Carl Zeiss beschafft werden. Eingesetzt werden sie nicht nur in Biologie, wie die Schulleiterin Birgit Janßen erklärt: „Die Angebote für Biologie sind schon sehr gut, das Eintauchen in eine virtuelle Zelle geradezu phänomenal. Aber auch in anderen Fächern wachsen die Angebote für VR-Brillen, so dass diese jedem Lehrer zur Verfügung stehen.“ Außerdem erhöhe gerade die ungeheure Motivation für den Einsatz der Brillen den Lernerfolg – und so werden die Leistungen auch in der realen Welt immer besser.


Cornel van BebberAnsprechpartner(in): Cornel van Bebber

Datum: 24. März 2019 - 23:05 Uhr | Update: 24. März 2019 - 23:05 Uhr

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