Marienschule lässt Wetterballon starten

Marienschule lässt Wetterballon starten

Heute, am Freitag (17.12.2021) in der großen Pause starten Schüler:innen aus der Projektwoche einen Wetterballon.

Der Ballon wird zwei Videokameras und einen Datenlogger in die Stratosphäre transportieren. Der Datenlogger wird dann über die gesamte Flugdauer die Temperatur, den Luftdruck aber auch weitere Umweltdaten aufzeichnen.

Der Wetterballon wird voraussichtlich bis in eine Höhe von 35.000 Metern steigen. Dabei verlässt er bei etwa 12.000 Metern die erdnahe Troposphäre und tritt in die zweite Schicht der Atmosphäre ein. Dort wird dann die Erdkrümmung und das dunkle Weltall über der Wolkenschicht zu sehen sein.

Da in dieser Höhe der Luftdruck immer kleiner wird, dehnt sich das Helium-Gas im Wetterballon immer weiter aus, so dass der Ballon in etwa 35.000 Metern Höhe platzen wird. Die Sonde mit den Kameras und dem Datenlogger wird dann an einem Fallschirm auf die Erdoberfläche herunterfallen.

Damit die Sonde mit den Aufzeichnungen von den Schüler:innen wiedergefunden werden kann, enthält sie zwei GPS-Sender, die die Position des Wetterballons während des Flugs und abschließend die Position der Sonde metergenau angibt. Abhängig von der Windgeschwindigkeit am Freitag wird die Sonde 100 bis 300 Kilometer von ihrer Startposition entfernt wieder landen.

Anschließend wird an dieser Stelle das Material vom Flug veröffentlicht.

Auf dem Bild ist die Sonde, die der Wetterballon in die Stratosphäre ziehen wird, zu sehen.

Falls am Freitag das Wetter aufgrund zu starker Wolkenbildung den Start des Wetterballons nicht zulässt, wird der Start auf Montag verschoben.

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