(Neujahrs-) Grüße aus dem Ausland (3): Robert schreibt aus Sioux Center, USA

Robert zusammen mit seinen Gasteltern und der Gastschwester aus China, ebenfalls einer Austauschschülerin.

In Teil 3 unserer Serie (mehr zur Serie) schickt uns Robert aus Sioux Center, USA, Neujahrsgrüße:

Mein Name ist Robert, ich bin 15 Jahre alt und ein Schüler aus der EF. Ich lebe mittlerweile seit über 5 Monaten in Amerika. Genauer gesagt lebe ich in Sioux Center. Eine Stadt in Iowa mit ungefähr Siebentausend Einwohnern.

Meine Gastfamilie

Ich bin in der 4. Woche der Sommerferien „rüber“ geflogen. Dann war ich erst einmal bei einer „welcome Family“. Diese Familie nimmt einen für die Zeit auf, in welcher die Organisation eine permanente Familie findet. Es hat sowieso nicht so richtig mit der „welcome Family“ geklappt, deshalb war ich auch ziemlich froh, als ich die Familie nach ungefähr zwei Monaten gewechselt habe.

 

Ich fühle mich richtig wohl mit meiner Gastfamilie und freue mich auf Weiteres. Ich lebe jetzt ein bisschen mehr auf dem Land. Um genau zu sein, lebe ich jetzt auf einer Farm. Meinen Gasteltern gehört die Farm, aber sie vermieten so ziemlich alles von der Farm. Das heißt, dass wir keine Tiere oder Getreide zum Ernten haben.

 

 

Kurz ein paar Sätze zu meinen Gastfamilie. Meine Gastmutter, Donna, ist 67 Jahre alt und arbeitet im Büro für die gleiche Tierklinik, an der mein Gastvater arbeitet. Mein Gastvater, Wayne, ist 65 und arbeitet als Tierarzt in der Klinik. Es sind beide sehr hilfsbereite und liebevolle Menschen. Ich habe auch eine Gastschwester: Kate ist auch ein exchange student. Sie ist 17 Jahre alt und aus China. Ist manchmal echt ganz schön witzig mit ihr.

Meine Schule

Jetzt erzähle ich auch mal etwas über meine Schule. Meine Schule ist relativ klein. Wir haben ungefähr 430 Schüler. Die Schule bietet so viele unterschiedliche Sachen an wie zum Beispiel einen Psychologie-Kurs, einen Anatomie-Kurs, einen Pflanzenkunde-Kurs, einen Koch-Kurs. Ich könnte noch so viele unterschiedliche Kurse auflisten, aber es sind einfach zu viele. Das hat die Gestaltung des Stundenplans echt schwer gemacht. Ich habe versucht, so viele Sachen auszuprobieren, aber dafür sind einfach zwei Semester zu wenig. Die Lehrer sind auch echt super. Lehrer werden hier mehr als Freunde angesehen und sind super hilfreich und nett. Aber damit genug zum Thema Schule.

 

Kann ich ein Auslandsjahr empfehlen?

Mit all meinen Erfahrungen und Erlebnissen, die ich bis jetzt hatte, kann ich ein Auslandsjahr nur weiterempfehlen. Es hilft nicht nur akademisch, sondern ist einfach so eine wunderschöne Zeit. Man lernt so viele neue Menschen kennen und erlebt so viele unvergessliche Momente. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen!!

 

Damit wünsche ich ein guten Rutsch ins neue Jahr und viele Grüße!

 

Zur Serie

Die Marienschule unterstützt Schülerinnen und Schüler, die eine Zeitlang im Ausland sind und dort zur Schule gehen. Wir haben eine Serie mit Berichten von ihren Eindrücken begonnen und geben jüngeren Schülern dadurch einen Einblick in einen Auslandsaufenthalt. Auch für ältere Schüler, die nach ihrem Abitur ins Ausland gehen möchten, können diese Berichte hilfreich sein.

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