Lese- und Rechtschreibförderung


Lese-Rechtschreib-Schwäche ist eine Teilleistungsschwäche, die nichts mit (fehlender) Intelligenz zu tun hat; sie kann aber, gerade auch bei begabten Kindern, durch die ständigen Misserfolge zu einem Verlust des Selbstvertrauens und der Lernfreude und damit zu schulischem Versagen in mehr oder weniger großem Ausmaß führen. Deshalb ist es wichtig, dass die weiterführenden Schulen und natürlich auch die Gymnasien diese Kinder in besonderer Weise fördern.

Organisatorisches:

In den Klassen 5 und 6 der Bischöflichen Marienschule wird seit 1995 eine Lese-Rechtschreib-Förderung angeboten. Während der Förderunterricht in den 5. Klassen parallel zur Deutsch-Förderung stattfindet, stellt die Lese-Rechtschreib-Förderung in Klasse 6 ein zusätzliches Unterrichtsangebot dar. Der Förderunterricht findet einmal wöchentlich in kleinen Gruppen von etwa 10 Kindern statt.

Inhaltliche Schwerpunkte:

Die Ursachen für gehäufte Fehler in der Rechtschreibung liegen vielfach im Bereich von mangelnder Konzentration. Daneben spielt fehlende Übung bzw. Vertiefung korrekter Rechtschreibung eine Rolle.

Deshalb trainieren wir im Förderunterricht vor allem

  • die Fähigkeit zur Selbstkontrolle mithilfe von verschiedenen Techniken,
  • die Aufmerksamkeit, z. B. durch Methoden der Lerngymnastik („Brain Gym“) und
  • das Lesevermögen.

Ziele:

Erklärtes Ziel des Förderunterrichtes ist es, neben der Steigerung der Rechtschreibleistung auch Lernstress abzubauen, das Selbstwertgefühl zu stärken und die Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Arbeiten zu führen.
Dies wird erreicht, weil die Schülerinnen und Schüler im Förderunterricht eine insgesamt ermutigende Lernsituation erleben: nicht Fehler werden bewertet, sondern die Kinder werden konsequent auch für kleine Lernfortschritte gelobt.


Ansprechpartner/in: Christiane Rose-Storck

Datum: 16. März 2016 - 13:46 Uhr | Update: 18. März 2016 - 20:35 Uhr