Verkehrserziehung


Bereits im 1. Halbjahr der 5. Klasse bekommen die Schüler einen zweistündigen Theorieunterricht. Hier wurden z.B. die Gefahren beim Busfahren thematisiert oder die Wichtigkeit des Helmtragens beim Fahrradfahren verdeutlicht. Danach geht es um die Praxis (Weitere Fotos hier…). Übrigens: Verkehrserziehung heißt auch, dass im Winter die radfahrenden Schüler (aller Jahrgangsstufen), die ohne Licht am Rad zur Schule kommen, von der Polizei „empfangen“ und zum Gespräch gebeten werden.

Kinder sind die schwächsten Teilnehmer am Straßenverkehr. Ihnen ist oft genug nicht bewusst, was sie falsch gemacht haben, nachdem es zu vermeidbaren Unfällen gekommen ist. So liegt es nahe, den Kindern Kenntnisse zu vermitteln, die ihnen eine andere Sicht auf die Gefahren gewähren.
Nachdem vor mehreren Jahren durch Untersuchungen übereinstimmend belegt worden ist, dass gerade in den Altersstufen der 11- bis 14-Jährigen erschreckend viele Verkehrsunfälle passieren, hat das Land NRW beschlossen, eine Verkehrserziehung für die weiterführenden Schulen verbindlich festzusetzen. In den Grundschulen war dies schon lange die Praxis und wird auch oft noch heute durchgeführt.

In der Bischöflichen Marienschule wird in der 5. und 6. Jahrgangsstufe in Zusammenarbeit mit der Polizei MG die Verkehrserziehung, sowohl in der Theorie als auch in der Praxis, verbindlich durchgeführt. Mit dem Übergang zur weiterführenden Schule vergrößert sich der Bewegungsradius der Schüler, die Wege zur Schule sind in der Regel erheblich länger. Damit verbunden ist oft die Notwendigkeit mit dem Bus zu fahren oder zumindest weitere Strecken mit dem Fahrrad bzw. zu Fuß zurückzulegen. Es ergeben sich neue, den Kindern bis dahin unbekannte Gefahrenpotenziale. Vor allem die Notwendigkeit, einen sicheren Umgang mit dem Fahrrad zu erlernen, steht im Mittelpunkt der Verkehrserziehung an der Marienschule.

Im 1. Halbjahr der 5. Klasse erhalten die Schüler zunächst einen zweistündigen Theorieunterricht. Hier werden zum Beispiel die Gefahren beim Busfahren (in den Wartebereichen sowie beim Ein- und Aussteigen) thematisiert. Zudem wird die Wichtigkeit des Helmtragens bei jeder Fahrt mit dem Fahrrad verdeutlicht. Die Kinder werden dafür sensibilisiert, sich und andere nicht durch leichtsinnige Handlungsweisen in Gefahr zu bringen.

Am Ende der Klasse 5 findet dann eine praktische Unterrichtseinheit im Umfang von drei Unterrichtsstunden mit dem Fahrrad statt. Auf dem Schulhof und in der direkten Umgebung unserer Schule werden klassische Situationen geübt, wie z.B. das Linksabbiegen mit dem Fahrrad auf einer Straße mit und ohne Fahrradweg. Der tote Winkel wird den Schülern anschaulich verdeutlicht.

Zu Beginn der 6. Klasse findet dann die letzte Einheit der Verkehrserziehung statt: die Fahrrad-Prüfung. In 3 Unterrichtsstunden wird zuerst die Theorie mit einem Prüfungsbogen abgefragt. Dann folgt die Überprüfung der Praxis auf einer festgelegten Strecke an der Schule.


AvatarAnsprechpartner(in): Christiane Krings

Datum: 11. Juni 2016 - 16:55 Uhr | Update: 11. Juni 2016 - 17:01 Uhr