Patrozinium 2016

Patrozinium 2016

Das alljährliche Patrozinium der Bischöflichen Marienschule, das wie immer mit einem feierlichen Gottesdienst begann, stand in diesem Jahr unter der Überschrift “Von der Marienschule hinaus in die Welt”.

In Anlehnung an die Patroziniumsveranstaltung von 2014 (“Wir blättern im Album der Marienschule”) begab sich diesmal der Latein– und Religionslehrer Wolfgang Wollenweber auf die Suche nach “Ehemaligen”, die vor teils über zwanzig Jahren die Bischöfliche Marienschule besuchten und Interessantes zu erzählen wussten. Nach Verlassen der Schule verlief ihr Werdegang recht unterschiedlich, aber nicht weniger interessant für die Schülerinnen und Schüler, denen zwischenzeitlich die Möglichkeit geboten wurde Fragen zu stellen.

Zu den Gästen zählten Tim und Tom Hörnemann (Abitur 1995 bzw. 1997), Inhaber des Unternehmens Natsu Foods, einem der größten Sushi-Produzenten in Europa mit Sitz in Neuss, Nico Holter (Abitur 1999), Sportmoderator beim Fernsehsender n-tv, Aylin Aras (Abitur 2006), Meeresbiologin, sowie die Buchautorin Nicola Huppertz, die von 1986 bis 1995 an der Schule war und nach dem Gottesdienst zunächst die Kinder der Klassen 5 und 6 mit einer Lesung aus einem ihrer erfolgreichen Jugendbücher begeisterte.
Im Forum fesselten gleichzeitig in kurzweiliger Manier die zuvor Genannten mit vielen – zum größten Teil – lustigen Erinnerungen und Anekdoten aus der Schulzeit und Erlebnissen aus der Berufswelt zwei Stunden lang die Augen und Ohren von über 700 Jungen und Mädchen der Stufen 7 bis Q2. Kleine Filmeinspielungen informierten über das Arbeitsfeld der Eingeladenen.

 

Entsprechend leise wurde es allerdings, als die Meeresbiologin Aylin Aras in ihrer Präsentation über die verheerenden Auswirkungen eines Wirbelsturms auf der kleinen südpazifischen Insel Naigani berichtete, den sie im Februar dieses Jahres während eines Tauchurlaubs miterleben musste, was sie dazu bewog über mehrere Monate persönlich und durch einen Spendenaufruf beim Wiederaufbau zu helfen.

 

“Wenngleich vieles bereits wieder repariert und aufgebaut werden konnte, bleibt noch einiges zu tun”, wie die Meeresbiologin berichtete, der die – hautnahe – Betroffenheit noch deutlich anzumerken war. Aus diesem Grund beschloss die gesamte Zuhörerschaft mit einer Spende zu helfen. Das Geld soll für die Reparatur des Kirchendachs verwendet werden.

 

Die Kirche, die in erster Linie ein Ort des Gebetes und der Gottesdienste ist, soll in Zukunft auch als Rückzugspunkt bei eventuell weiteren Wirbelstürmen das Leben der Einwohner schützen. Daher hat man sie noch um einen Nebenraum vergrößert.

 

Alle anwesenden Gäste waren der Einladung an ihre alte Schule gerne gefolgt und
durchgängig wurde deutlich, an welchen “Geist” der Schule sie sich erinnerten und wie viel sie davon in ihre Berufswelt mitnehmen konnten.

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