Biologie mit der Uni Düsseldorf: Sechstklässler und Bestäubungsökologie


Biologie an der Uni Duesseldorf

Biologie-Unterricht an der Uni: Hummeln können rotes Licht nicht wahrnehmen, so dass es für sie stockfinster ist. Unter diesen Bedingungen lassen sich Hummeln gut studieren.

115 Schülerinnen und Schüler (Jgst. 5 und 6) verlegten in 2015 den Biologie-Unterricht für einen Tag an die Uni Düsseldorf. Wir kombinierten das Unterrichtsthema „Bestäubung“ mit außerschulischen Lernorten und Experten. Dazu wählten wir die Uni Düsseldorf, einerseits mit dem Botanischen Garten, wo Wissenschaftler und Studenten an drei Stationen Zusammenhänge erläuterten. So ging es u.a. um Mücken, Vögel und Fledermäuse, die für die Bestäubung bestimmter Pflanzen zuständig sind. Natürlich kamen auch die heimischen Bestäuber wie Bienen und Hummeln nicht zur kurz. Da auch an diesen in Düsseldorf geforscht wird, konnte uns Prof. Dr. Lunau vom Institut für Sinnesökologie und seine Mitarbeiter zwei abgestorbene und ein lebendiges Hummelvolk (hinter Glas) präsentieren. Hier arbeiteten die Schüler konzentriert an drei Stationen und beschäftigten sich – auch experimentell – mit staatenbildenden Insekten.

Diese Breitenförderung ist auch dieses Jahr wieder geplant. Entsprechend der Evaluation unter allen teilgenommenen neun Kollegen und 90 Schülerinnen und Schülern werden wir das Programm modifizieren (mehr Zeit zum „Forschen“!). Daneben haben wir den Termin wegen des Blütenangebots auf die Zeit nach den Sommerferien verlegt.

Übrigens zeigte sich auch hier eine echte Kooperation: Dieses Jahr wirbt die Uni-Düsseldorf für Angebote des Bot. Gartens mit einem Foto, das unsere Marienschüler zeigt (vgl. den MINT-Newsletter.


Cornel van BebberAnsprechpartner/in: Cornel van Bebber

Datum: 22. April 2016 - 22:47 Uhr | Update: 13. Juli 2016 - 18:52 Uhr