ITG: Informationstechnologische Grundbildung


Fit machen für die Zukunft
com@bms
die informationstechnologische Initiative der Bischöflichen Marienschule Mönchengladbach

Informationstechnologische Grundbildung – ein Thema, das von vielen Schulen in unterschiedlicher Form aufgegriffen wird und somit nichts grundlegend Neues darstellt.

Die Forderung, die am Anfang der Konzeptentwicklung für die informationstechnologische Initiative com@bms an der Bischöflichen Marienschule stand, war dagegen ebenso neu wie ehrgeizig:

Zukünftig soll kein Schüler mehr unsere Schule verlassen, ohne fundierte Kenntnisse in den Bereichen Textverarbeitung, Umgang mit dem Tabellenkalkulationsprogramm Excel, Internetrecherche und Präsentation mit PowerPoint zu besitzen.

Für die Umsetzung dieser Forderung bedurfte es innovativer Ideen in den Bereichen Organisation, Materialentwicklung und Lernzielüberprüfung.

Organisation

Die Initiative com@bms wird in den Jahrgangsstufen 7, 8 und 9 durchgeführt. Die Teilnahme an diesem Unterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler dieser Jahrgangsstufen verpflichtend. Der Unterricht wird zweistündig (Doppelstunde) erteilt, wobei gemäß der Anzahl der Klassen pro Jahrgangsstufe das Schuljahr in entsprechende Sequenzen unterteilt wird (z.B. bei 5 Klassen pro Jahrgangsstufe entstehen so fünf Sequenzen, die als ITG-Kurse auf dem Stundenplan gekennzeichnet sind), wobei jede Sequenz etwa 7 – 8 Wochen umfasst. Die Sequenzen werden inhaltsgleich gestaltet, sie werden von einer Lehrkraft unterrichtet, lediglich die Klassen wechseln.

Beispiel:

Sequenz Klasse Lehrer
ITG 1 7a Heinz Mustermann
ITG 1 7b Heinz Mustermann
ITG 1 7c Heinz Mustermann
ITG 1 7d Heinz Mustermann
ITG 1 7e Heinz Mustermann

Diese Organisationsstruktur hat den Vorteil, dass fünf Klassen unterrichtet werden, der Unterricht aber – auf das ganze Schuljahr gesehen – lediglich zwei Lehrerstunden in Anspruch nimmt.

Materialentwicklung

Diese Organisationsstruktur, durch die die Schüler in 7 – 8 Doppelstunden fundierte Kenntnisse in dem jeweiligen Bereich erwerben sollen, erforderte eine substantielle didaktische Reduktion der Inhalte. Dazu war erforderlich, dass unsere Schule eigene Materialien entwickelte, die mittels „step-by-step“-Anleitung und zahlreichen Anwendungsaufgaben die Schüler zum angestrebten Kursziel führen.

Lernzielüberprüfung

Jede Sequenz endet mit einer Lernzielkontrolle. Für den Bereich Textverarbeitung mit Word z.B. müssen die Schüler in Partnerarbeit vorgegebene Texte, Bilder und Grafiken im Zeitungsstil formatieren und präsentieren sowie aus Datenmaterial eine Tabelle erstellen, formatieren und einfügen.

Der erfolgreiche Abschluss einer Sequenz wird mit einem Zertifikat dokumentiert, das unter dem Titel „Certificate of Media Experience“ firmiert und das Thema der betreffenden Sequenz aufführt.

Schließt ein Schüler alle drei Sequenzen erfolgreich ab, wird ihm das „Certificate of Media Excellence“ ausgehändigt.

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Seit dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2005/2006 laufen die ersten ITG-Kurse und die dabei erzielten Ergebnisse sind sehr ermutigend.

Einige Beispielarbeiten aus den ITG 1-Kursen (Textverarbeitung mit Word):

  • Abschlussarbeit von Steven Zweifel und Pascal Kotalczyk: pdf-Datei
  • Abschlussarbeit von Christoph Berg: pdf-Datei

Einige Beispielarbeiten aus den ITG 2-Kursen (Tabellenkalkulation mit Excel):

Eine PowerPoint-Präsentation von Jan Bender (1,1 MB), die die Erstellung seiner ausgezeichneten Excel-Arbeit erläutert und illustriert.


Anne LantinAnsprechpartner/in: Anne Lantin

Datum: 8. April 2016 - 22:37 Uhr | Update: 8. Februar 2017 - 17:09 Uhr