Knochenmarkspende: Typisierungsaktion


Ein paar Zellen können Leben retten: Nach einer umfangreichen Information und der persönlichen Auseinandersetzung können Schülerinnen und Schüler der Sek. II auf freiwilliger Basis sich typisieren lassen. Weitere Fotos finden Sie hier.

Ein paar Zellen können Leben retten: Nach einer umfangreichen Information und der persönlichen Auseinandersetzung können Schülerinnen und Schüler der Sek. II auf freiwilliger Basis sich typisieren lassen.
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Am 13. November gab es an der Marienschule eine wohl bis dahin einzigartige Aktion, die wieder einmal zeigte, dass unser Motto „Miteinander lernen – füreinander da sein – christliche Werte leben“ von allen Mitgliedern der Schulgemeinde sehr ernst genommen wird. Wir hatten Gäste von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS), die es uns möglich machten, uns nicht nur zu kümmern, sondern vielleicht sogar, wie Frau Göbel in ihrer Begrüßung sagte, „Leben zu retten.“

Um 10 Uhr waren alle Schülerinnen und Schüler der Q1 und Q2 eingeladen, einen Vortrag von Herrn Dylka zum Thema „Wir besiegen den Blutkrebs“ zu hören. Er berichtete von der „Suche nach der Nadel im Heuhaufen“, um genau den Menschen zu finden, der als lebensrettender Spender dienen kann – ein genetischer Zwilling. Ein Kurzfilm informierte über den Ablauf einer Stammzellenspende. Was passiert genau, wenn die DKMS Datenbank mich als potenziellen Spender vorschlägt?

Besonders beeindruckend war dabei der Beitrag von Frau Jana Rickert, die selber im Jahr 2008 schon Spenderin gewesen ist und einem 9-jährigen Mädchen aus Ungarn das Leben retten konnte. Ihre Geschichte, ihre Überzeugung, wie wichtig die Arbeit der DKMS ist und vor allem ihre Aussage: „Es war ein tolles Gefühl, als auf dem Weihnachtsmarkt mein Handy klingelte und man mir sagte, die Spende habe funktioniert!“ werden uns noch lange im Gedächtnis bleiben.

Im Anschluss an die Veranstaltung startete die Registrierungsaktion mit Verkauf von Kuchenspenden. Dank vieler fleißiger Helfer konnten sich innerhalb einer Stunde 107 Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen registrieren lassen und wir sammelten einen Betrag von fast 500€, um die Laborkosten zu refinanzieren. „Ein Ergebnis, dass sich sehen lässt“, so Herr Dylka, der schon viele Schulaktionen betreut hat. Das Spendenkonto ist weiterhin offen: Kreissparkasse Tübingen, IBAN DE54641500200001689396, BIC SOLADES1TUB
Verwendungszweck: BES 984 und für Schülerinnen und Schüler, die sich noch nachträglich registrieren lassen möchten, besteht noch die Möglichkeit.

Wenn es uns möglich ist, werden wir diese Aktion in zwei Jahren erneut durchführen, denn die Nachfrage vieler Schülerinnen und Schüler, die noch nicht das für die Registrierung notwendige Alter von 17 Jahren hatten und gerne teilgenommen hätten, spricht für sich.

Allen, die diesen Tag unterstützt haben, herzlichen Dank!


Ansprechpartner/in: Birgit Janßen

Datum: 30. April 2016 - 18:06 Uhr | Update: 21. August 2016 - 18:32 Uhr