Rückblick auf das Patrozinium unter dem Motto „Spurensuche im Judentum“

Nach zwei Jahren der digitalen, bzw. hybriden Form wurde das Patrozinium (oder auch der Namenstag) der Schule am 8. Dezember erneut mit einer ganztägigen Veranstaltung gefeiert. Das diesjährige Patrozinium stand unter dem Leitgedanken „Spurensuche im Judentum“.

Zum ersten Mal seit langer Zeit wurden auch wieder größere Gottesdienste gefeiert. So hatten die Jahrgangsstufen 5/6 sowie 7/8 als einen Programmpunkt den von Schüler:innen selbst gestalteten Gottesdienst in der St.Barbara Kirche, an dem sich der Unterstufenchor als auch die Junior-Band musikalisch einbringen konnten und Stimmung in die Kirche brachten.

Dazu gab es neben einer stufengerechten Thematisierung der Themen Zivilcourage/Mut, Antisemitismus, Widerstand und Erinnerungskultur anhand des Beispieles der Stolpersteine auch die Ausstellung „We the Six Million“ zu sehen – eine Ausstellung, die anhand der sogenannten Entschädigungsakten Biographien von jüdischen Opfern des Nationalsozialismus nachzeichnete. Die Oberstufe nahm am Ende des Schultages außerdem an einer großen Gesprächsrunde mit Personen aus der Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) und der jüdischen Gemeinde im Forum teil und stellte spannende Fragen zum jüdischen Leben in Mönchengladbach und die derzeitige Situation in Deutschland mit dem Umgang von Antisemitismus.

An der Gesprächsrunde nahmen teil:

– Dr. Leah Floh, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mönchengladbach
– Yitzak Hoenig, Rabbiner
– Lea N.N. eine jüdische Jugendliche des Stift. Humanistischen Gymnasiums MG
– Reinhold Schiffers, Stadtratsmitglied MG (SPD)
– Janine Gielis, Referentin des Projekts „We the Six Million“
– Armin Schuster als Vertreter der Projektträgerin  GCJZ MG

Die Oberstufe nahm nach der Ausstellungsbesichtigung an der Gesprächsrunde teil.

Nach Abschluss der Gesprächsrunde hatten die Schüler*innen die Gelegenheit ihre Gedanken schriftlich zu verfassen, einige ausgewählte Aussagen stellen wir Ihnen hier vor:

Ich fand es sehr erschreckend, wie nah an meinem Haus jemand wohnte, der auf so grausame Weise ermordet wurde.

Schüler*in der Oberstufe über die Stolpersteine der Stadt Mönchengladbach

Wir finden, dass es wichtig ist mehr über das Judentum und den Holocaust zu erfahren. Deswegen fanden wir den Tag mit der Ausstellung und der Gesprächsrunde sehr interessant und wichtig. Eine Synagogenführung finden wir eine tolle Idee.

Zwei Oberstufenschüler*innen

Vielen Dank an die sieben Gäste, die uns über die Erfahrungen und Erlebnisse berichtet haben. Ein sehr schöner Abschluss des heutigen Patroziniums.

Schüler*in der Oberstufe

Der Vortrag heute war sehr lehrreich und aufklärend!

Es war sehr interessant auch mal eine Ausstellung in der Schule zu sehen.

Schüler*in der Oberstufe

Dass man nie genug über dieses Thema lernen und reden kann, aufgrund der historischen Tragweite und der Bedeutung für unsere heutige Gesellschaft und unser zukünftiges Handeln.

Schüler*in der Oberstufe auf die Frage, was vom heutigen Tag mitgenommen wird.

Ansprechpartner

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