Bischöfliche Marienschule Mönchengladbach

Skifahrt: Stürmische Zeiten

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  • Unsere diesjährige Skifahrt begann im wahrsten Sinne des Wortes „stürmisch“.

    Am Morgen des Anreisetages gab es heftige Sturmböen. Die Abfahrt verzögerte sich, allerdings weniger wegen des Wetters, sondern weil einige Eltern ihre Kinder aus Sicherheitsbedenken lieber nicht mitfahren ließen. Die anderen kamen nach neunstündiger Fahrt wohlbehalten am Nachmittag an und wurden mit einer weißen Landschaft im Kleinwalsertal empfangen.

    Neben einigen sonnigen Abschnitten schneite es in den nächsten Tagen teils sehr ergiebig, die Skiverhältnisse waren dementsprechend sehr gut, was sich äußerst positiv auf die Laune aller Schülerinnen und Schüler auswirkte. Dies lag aber auch an den Skilehrern, die es verstanden, die Teilnehmer in den Skikursen gut zu motivieren. Dies wiederum kam dem Lernerfolg Zugute; am Ende konnten alle Anfängergruppen von der Mittel- bzw. Gipfelstation auf sogenannten blauen und zum Teil auch roten Pisten problemlos ins Tal gefahren.

    Nach dem Kursunterricht beschäftigten sich die Klassen meistens gruppenweise mit Gesellschafts- und Kartenspielen bzw. anderen sportlichen Aktivitäten wie Tischtennis, Kicker oder „Schneemann-Bauen“.

    Am letzten Abend wurde schließlich vor dem selbstgebauten XXL-Schneemann noch ein großes Lagerfeuer entzündet, Outdoor-Aktivitäten, z.B. Wettrutschen und Schneeball-Zielwürfe rundeten diesen Abend ab. Die meisten Schülerinnen und Schüler waren kurz vor 22.00 Uhr nur mit Mühe davon zu überzeugen, zurück in die Häuser und auf ihre Zimmer zu gehen.

    Auch wenn das für die meisten eine ungewöhnlich anstrengende Woche mit viel Sport in hochalpinem Gelände und wenig Schlaf war, so ist die Resonanz dieser Klassenfahrt durchweg sehr positiv und macht sicherlich einer Vielzahl von Schülerinnen und Schülern Lust auf weitere Skifahrten.