Bischöfliche Marienschule Mönchengladbach

Unvergessliche Konzerte, tolles Wetter und jede Menge Spaß

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  • Konzertreise der Big Band nach Budapest

    Am Sonntagabend begann unsere Reise um 21:30 Uhr an der Marienschule. Der Transporter mit den Instrumenten, welcher bereits am Samstag nach einer Generalprobe beladen wurde, war bereits mit Herrn Pastor auf dem Weg nach Budapest. Die 47 Big-Band-Mitglieder wurden von Frau Bommes und Frau Sporken begleitet und auch von unseren zwei Busfahrern. Das Ehepaar Kröber begleitete uns die ganze Woche über. Die Fahrt verlief ruhig und ohne Komplikationen, sodass wir nach 15 Stunden bereits ankamen.

    Unser erstes Ziel war das Restaurant Liget Étterem Fradiétterem. Dort frühstückten und aßen wir auch in den darauffolgenden Tagen gemeinsam zu Abend und unterhielten uns ausgelassen miteinander. Am Nachmittag bezogen wir dann unsere Apartments im zentral gelegenen Corvin Plaza Hotel. Im Anschluss fuhren wir direkt zum Gemeindesaal der Kirche Szent Ferenc Sebei, die uns freundlicherweise von Herrn Kollmann zur Verfügung gestellt wurde, um dort ein letztes Mal vor unseren Konzerten zu proben. Dort wurden Frau Bommes, Matthias Meer und Kathrin Dahmen von Albin Lukács vom ungarisch-deutschen Radio M4 über unsere Konzertreise interviewt. Die Beiträge werden am 19. Juni übertragen. Nach einer erfolgreichen Probe und einem stärkenden Abendessen ging es dann zu Fuß zurück zu unseren Apartments.

    Der Dienstag begann entspannt. Nach dem Frühstück hatten wir Freizeit bis 14:00 Uhr, um erst einmal alles Notwendige für die Woche einkaufen zu können, Geld umzutauschen oder einfach nur zur Ruhe zu kommen bis wir zur Margareteninsel zu unserem ersten Konzert aufbrachen. Einige nutzten die Zeit vor dem Konzert um mit Tretfahrrädern die Insel zu erkunden, Eis zu essen oder die schöne Natur bei sonnigem Wetter zu genießen. Das Open-Air-Konzert fand auf der Margit Terasz statt, unmittelbar vor dem berühmten Wasserturm. Auch wenn die Big Band zu Beginn sehr aufgeregt war und sich anfangs nicht besonders viele Menschen in der Nähe aufhielten, kamen immer mehr Zuhörer aus dem gesamten Park, um uns beim Spielen einer bunten Mischung unseres Repertoires zuzuhören.

    „Babits Mihály Gimnázium“, das ungarische Gymnasium, berichtet auf einer facebook-Seite vom Konzert…

    Am Mittwoch begann der Tag für die Big Band bereits früh am Morgen. Frau Bommes teilte uns für eine Schnitzeljagd durch Budapest in mehrere altersgemischte Kleingruppen ein. Groß und Klein arbeiteten gemeinsam, um den Sieg der Schnitzeljagd für sich zu entscheiden. Dazu mussten die Gruppen per Metro, Straßenbahn oder einfach zu Fuß zwischen den verschiedenen Sehenswürdigkeiten hin und her reisen und verschiedene Aufgaben erfüllen, die sowohl informativ als auch unterhaltsam waren. Die Kombination aus Zielstrebigkeit, Neugier, Enthusiasmus und natürlich auch Spaß erzeugte eine aufregende und freudige Atmosphäre. Das sonnige und warme Wetter trug auch einen großen Teil dazu bei. Um 16:00 Uhr waren alle Gruppen zurück im Hotel.

    Nach einer Erholungspause von den teilweise zurückgelegten 15km brachen wir zu unserem zweiten Konzert für diese Woche auf. Dieses fand im Hof der uns bereits bekannten Kirche Szent Ferenc Sebei („Zu den Wundmalen des Hl. Franziskus“) statt, welche unmittelbar an der Donau liegt. Trotz eines plötzlichen Regenschauers kurz vor Beginn unseres Konzertes warteten die Zuschauer, bis wir letztendlich bei zurückkehrender Sonne unser Konzert spielen konnten. Begeistert hörten sie uns zu und forderten am Ende eine Zugabe. Auch Herr Kollmann äußerte seinen Wunsch auf eine Zugabe, indem er eine Glocke im Hof läutete. Ihm gefielen unser Repertoire und der volle Klang der großen Besetzung sehr. Am Abend hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, gemeinsam mit den Lehrern die bei Nacht hell beleuchtete Stadt Budapest zu bestaunen.

    Am Donnerstag nach dem Frühstück gab es Freizeit bis 15:00 Uhr, wobei viele die Gelegenheit nutzten, um nochmals die Innenstadt Budapests eigenständig zu erkunden oder Souvenirs zu kaufen. Am Nachmittag führten wir dann unser drittes Konzert an der ungarisch-deutschen Schule Babits Mihály Gimnázium auf. Jedoch standen nicht nur wir auf der Bühne, sondern auch einige Schülerinnen und Schüler der Schule, wodurch dem Publikum aber auch uns ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde.

    Bericht einer ungarischen Tageszeitung…

    Nach dem Konzert konnten wir die Schülerinnen und Schüler der Schule bei einigen Snacks näher kennenlernen und Kontakte knüpfen. Die Schüler aus Ungarn lernen seit bis zu neun Jahren die deutsche Sprache und es war für sie die erste Erfahrung mit muttersprachlich Deutschen zu reden. Am Anfang waren die Schüler des Babits Mihaly Gimnazium etwas schüchtern, aber mit der Zeit entwickelten sich angeregte Unterhaltungen. Wir machten auch alle zusammen ein gemeinsames Gruppenfoto und haben immer noch Kontakt zu den netten ungarischen Schülern. Zum Abschied winkten wir uns gegenseitig mit den Taschenlampen unserer Smartphones zu, bis wir uns nicht mehr sehen konnten.

    Am Freitag gönnte uns Frau Bommes einen schönen, entspannten Tag im Palatinusstrandbad, so wie auch schon letztes Jahr auf unserer Konzertreise. Das Wetter war sonnig und sehr warm an diesem Tag und bot somit die perfekten Bedingungen zum Schwimmen. Dort angekommen ging es auch sofort ins Wasser. Es gab ein Wellenbad und auch große Rutschen. Einige sonnten und unterhielten sich auf der großen Wiese, andere kauften sich ein Eis. Eins war klar: Alle waren traurig, als die Zeit vorbei war und wir gehen mussten. Insgesamt hatte jeder Spaß – selbst die Lehrer genossen die Zeit. Am Abend besuchten uns sogar einige Schüler des Babits Mihály Gimnáziums im Hotel, um einen gemeinsamen Abend zu verbringen. Es war für alle ein sehr schöner und lustiger Abend.

    Unser letzter Tag begann um 8:30 Uhr mit einem Frühstück. Von dort aus fuhren wir zum Hunyadi tér, einem uns bereits bekannten kleinen Park aus dem letzten Jahr, wo wir zwei Jazz-Bands zuhörten und danach selber auf der Bühne standen. Die Zuschauer waren begeistert, tanzten und jubelten uns nach jedem Stück zu. Trotz enormer Hitze genossen wir dieses Konzert. Bis 16 Uhr nutzten wir die Zeit, um Verpflegung für die Fahrt am folgenden Tag zu besorgen, ehe wir zum Dunakeszi Flughafen aufbrachen. Dort war ein Festival. Wir erkundeten das Gelände, sahen bei Flugshows zu und nahmen an verschiedenen angebotenen Aktivitäten teil. Uns wurden Getränke und einheimisches Essen zur Verfügung gestellt. Gestärkt und gut gelaunt gaben wir dann unser letztes Konzert. Auch wenn es anstrengend war an einem so sonnigen und heißen Tag zwei Konzerte zu spielen, war es traurig, dass es das letzte Konzert in Budapest für dieses Jahr sein sollte. Nach einer kurzen Nacht verstauten wir unser Gepäck im Bus und fuhren schon um 6:40 Uhr Richtung Mönchengladbach. Wir erreichten ohne Vorkommnisse am späten Abend unsere Schule.

    Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass die Big Band durch eine ganze gemeinsame Woche in Budapest ihren Zusammenhalt, aber auch engeren Kontakt zu den jüngeren und älteren Mitgliedern stärken und vertiefen konnte. Diesen Zusammenhalt konnte man auch während der fünf schönen Konzerte spüren, vor allem auch beim gemeinsamen Auf- und Abbau. Durch die Konzerte haben wir verschiedene ungarische Musiker und Persönlichkeiten kennengelernt und Kontakt zu ungarischen Schülerinnen und Schülern geknüpft. Die Stadt Budapest konnte uns abermals begeistern. Sie hat eine eindrucksvolle Architektur und schöne, natürliche Parks. Auch die Donau, die die Stadt in zwei Hälften teilt, wirkt beeindruckend.

    Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau und Herrn Kröber bedanken, die uns jeden Tag begleitet haben und gut und sicher zu den Konzerten und wieder nach Hause gebracht haben.

    Projektkurs Big Band, Q1: Anja, Laura, Mats, Beverly, Wiebke

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