Bischöfliche Marienschule Mönchengladbach

Wie ich den ‚Jugend Forscht Bundeswettbewerb‘ erlebt habe:

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  • Johanna Kardorff ist als Landessiegerin „Jugend forscht“ zum finalen Bundeswettbewerb nach Darmstadt gefahren und berichtet uns davon:

    Ich hatte die große Ehre vom 24.5. bis zum 27.5.18 am „Jugend forscht“ Bundeswettbewerb in DARMSTADT teilzunehmen, welcher von der Firma MERCK gesponsert wurde.

     

    Nach einer mehrstündigen Anreise erreichte ich am 24.5.18 endlich das riesige DARMSTADTIUM, in welchem der Wettbewerb stattfinden sollte. Sofort wurde ich empfangen, mit Werbegeschenken und Namensschild versehen und zu meinem Stand gebracht um aufzubauen.

     

    Foto: Merck, Stiftung Jugend forscht e. V.

     

    Die sogenannten „Jupas“ (Jugend forscht-Paten) waren stets hilfsbereit an meiner Seite und sollten mich auch die nächsten Tage über begleiten. Nachdem ich aufgebaut und mich schon mit den anderen Teilnehmern angefreundet hatte, wurden die Zimmer zugeteilt. Einquartiert wurden alle Teilnehmer in einem vier Sterne Hotel in Darmstadt, welches nur 50m vom DARMSTADTIUM entfernt lag. Darauf ging es direkt weiter zum Abendessen im „MERCK INNOVATION CENTER“, in welchem wir festlich empfangen und unterhalten wurden.

    Am 25. war der erste Tag der Jury Befragung. Die jeden Tag stattfindende Tagesvorbesprechung war jedes Mal alles andere als langweilig. Voller Elan und Humor erzählten uns die Leiter und Organisatoren von „Jugend Forscht“, was uns erwarten würde und jeden Tag gab es ein Geburtstagskind, welchem persönlich gratuliert und ein Geschenk überreicht wurde.

     

     

    Danach begannen die Jurygespräche. Zwischendurch hatten wir die Möglichkeit, das „YOUFO“ (ein Ufo aus Holz) kreativ mitzugestalten, was sehr entspannend zwischen den Befragungen war. Um dem anstrengenden Tag aber ein Happyend zu verleihen, wurden wir alle abends ins Merck-Stadion am Böllenfalltor gebracht, wo eine Kicker-Hüpfburg, Bubblesoccer Bälle, ein 1,80m hoher Jenga-Turm und vieles mehr warteten. Im Anschluss gab es noch einen Science-Slam von drei Wissenschaftlern, bei welchem wir über den Gewinner abstimmen durften.

     

     

    Etwas ganz Besonderes sollte mich aber am 26. Mai erwarten: die Sonderpreisverleihung. Doch vorher gab es viel zu tun, da weitere Jurygespräche, eine Probe für die Preisverleihungen und die Besichtigungen der Projekte von Besuchern anstanden. Aber um 18 Uhr ging es endlich los: mit Shuttlebussen wurden wir zum „M-SPHERE“ gefahren.

     

    Foto: Merck, Stiftung Jugend forscht e. V.

    Das ist eins der größten, kubischen Zelte der Welt, welches die Firma Merck nur zu ihrem 350. Jubiläum ausschließlich dieses Jahr aufgebaut hat. In diesem Zelt standen festliche, lange Tischreihen und die Kuppel wurde von innen als großer Bildschirm genutzt. Ein Mann und eine Gedächtnisweltmeisterin moderierten die Sonderpreisverleihung, bei welcher zwischendurch die Gänge des luxuriösen Abendessens serviert wurden. Als alle Preise verliehen waren, gab es trotzdem keine Zeit für Langeweile. Denn plötzlich änderte sich die Beleuchtung…und MAX GIESINGER stand auf der Bühne und spielte ein Privatkonzert nur für die Gäste der Preisverleihung!

     

    Foto: Merck, Stiftung Jugend forscht e. V.

     

    Danach sorgte ein DJ für Tanzstimmung, bis es um 1 Uhr zurück ins Hotel ging.
    Der letzte Tag gestaltete sich ein wenig ruhiger. Nach dem wir noch ein letztes Mal die Projekte der Öffentlichkeit und Presse präsentieren durften, begann die Preisverleihung. Als Ko-Moderator stand ein humanoider Roboter namens Pepper auf der Bühne und entzückte immer wieder mit Kommentaren und Tanzeinlagen. Es wurde besonders darauf geachtet, dass jeder Jungforscher einen Moment auf der Bühne hatte, in welchem er von den über 1000 Besuchern gesehen und bejubelt wurde. Nach der Preisverleihung stand die Jury noch für ein ausführliches Feedback zur Verfügung, dann hieß es schon Abschied nehmen.

     

    Zurückblickend auf diese vier Tage kann ich nur sagen, dass es mir eine große Freude war am „Jugend forscht Bundeswettbewerb 2018“ teilzunehmen. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viel Spaß auf einer Veranstaltung haben werde, die eigentlich ein Wettkampf ist. Meine Arbeit wurde mehr als nur geschätzt, und es war den Leuten vor Ort immer das größte Anliegen auf das Wohlergehen der Teilnehmer zu achten. Die Firma Merck hat mir ein einmaliges Erlebnis bereitet, dass ich nie vergessen werde.

     

    Deshalb würde ich jedem empfehlen bei „Jugend forscht“ teilzunehmen.